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Bankenverband: Stresstest von EZB und EBA ist anspruchsvoll – Deutsche Banken gut gerüstet

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27. März 2014 -

„Der bevorstehende Stresstest von EZB und EBA wird eine harte Prüfung“, so Michael Kemmer, Hauptgeschäftsführer des Bankenverbandes. Dies sei auch richtig, da mögliche Kapitallücken im Bankensektor aufgedeckt werden sollten, bevor die EZB ihre Aufsichtstätigkeit im Herbst übernehme. Ansonsten drohe eine Vergemeinschaftung der Altlasten.

Kemmer warnte aber davor, den Stresstest als Freifahrtschein anzusehen. „Jedes Stresstestszenario ist hypothetisch. Das heißt, es wird Banken geben die den Stresstest bestehen und trotzdem aus dem Markt ausscheiden werden." Entscheidend sei letztlich die Tragfähigkeit jedes einzelnen Geschäftsmodells. Umgekehrt bedeute ein im Stresstest ermittelter Kapitalbedarf nicht zwangsweise, dass die Bank keine Zukunft habe. Hier bedürfe es einer sensiblen Kommunikation bei Veröffentlichung der Ergebnisse.

Die deutschen Banken sind aus Sicht Kemmers für den Stresstest gut gerüstet. Viele Banken hätten bereits im Vorfeld ihre Kapitaldecke gestärkt. Seit 2007 haben die deutschen Kreditinstitute ihr Eigenkapital um rund 100 Mrd. Euro um fast ein Drittel erhöht. „Damit brauchen wir uns nicht zu verstecken“, so Kemmers Fazit.

Pressekontakt:
Thomas Schlüter
Pressesprecher
Telefon: +49 30 1663-1230

bankenverband.de/presse

 
 
 
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