Taschengeld

Wie viel Taschengeld ist angemessen?

Finanz-Tipps, um Kindern den Umgang mit Geld beizubringen!

Mit der Einschulung lernen die Kinder nicht nur Lesen und Rechnen, viele bekommen auch zum ersten Mal Taschengeld von ihren Eltern. Doch wieviel ist angemessen, was müssen Eltern beachten? Wir haben fünf Tipps rund um das Taschengeld für Sie zusammengestellt. 

1. Wie bringe ich meinem Kind das Thema Geld nahe?

Über Geld spricht man nicht gerne, auch nicht in Familien. Dabei wäre genau das wichtig, damit Kinder ein gutes Verhältnis zum Geldausgeben und Sparen entwickeln können. Integrieren Sie das Thema am besten in Ihren Alltag. Man kann zum Beispiel beim Einkaufen den Wert von Geld spielerisch erklären. Wichtig ist die Erkenntnis: Man hat einen bestimmten Betrag zur Verfügung, dem die Ausgaben gegenüberstehen. 

Wann der richtige Zeitpunkt ist, um mit Geldgesprächen zu beginnen, hängt von der persönlichen Entwicklung des Kindes ab. Generell gilt aber: Sobald Kinder ein Verständnis für Zahlen entwickeln, können sie auch den Wert von Geld begreifen. 

2. Wie viel Taschengeld ist angemessen?

Am besten lernen Kinder den Umgang mit Finanzen durch Taschengeld. Das Wirtschaften mit einem kleinen Betrag ist eine gute Übung, sich das Geld sinnvoll einzuteilen. Die Kinder lernen dann, dass man nicht alles sofort kaufen kann, sondern für einige Dinge erst sparen muss. 

Das Bundesfamilienministerium hat eine Tabelle mit Empfehlungen herausgegeben, wie viel Taschengeld Kinder und Jugendliche bekommen sollten. Im Grundschulalter sind das zum Beispiel 1,50 Euro bis 2 Euro in der Woche, mit zwölf Jahren 20,50 bis 23,00 Euro pro Monat. Die gesamte Tabelle finden Sie hier.

3. Wie kann ich meinem Kind beim Umgang mit Geld helfen?  

Wie Kinder mit ihrem Taschengeld umgehen, ist von Kind zu Kind verschieden. Manche sparen diszipliniert für das Wunschspielzeug, andere kaufen sofort Süßigkeiten oder das Lieblingseis. Wenn Ihr Kind Schwierigkeiten hat, sich das Geld einzuteilen, sollten Sie ihm dabei helfen, es zu lernen. Dafür eignet sich ein kleines Haushaltsbuch, in dem es alle Ausgaben notieren kann. Nach etwa einem Monat kann man dieses zusammen durchgehen und besprechen, welche Ausgaben sinnvoll waren und wo man sparen könnte. 

4. Ab wann ist ein Konto geeignet?

Wenn Kinder lernen, mit ihrem eigenen Geld zu wirtschaften, ist ein Kinderkonto möglicherweise sinnvoll. Banken bieten es meistens ab dem siebten Lebensjahr an. Die Konten sind auf Guthabenbasis und die Eltern tragen bis zur Volljährigkeit die rechtliche und finanzielle Verantwortung dafür.

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Ansprechpartner

Sylvie Ernoult

Bundesverband deutscher Banken e.V.

Pressesprecherin

Tel. +49 30 1663-1210

sylvie.ernoult@bdb.de

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