Kreuzfahrtschiff

Auf Kreuzfahrt: So behalten Sie Ihre Finanzen im Blick!

07.04.2022

Kreuzfahrten sind beliebt: Bequem können Sie innerhalb kürzester Zeit viele verschiedene Länder bereisen und interessante Ausflüge machen. Um die Annehmlichkeiten, die eine Schiffsreise bietet, in vollen Zügen genießen zu können, sollten Sie aber ein paar einfache Finanztipps im Blick behalten, um sich vorzubereiten und mögliche Zusatzkosten zu vermeiden.

An Bord des Schiffes zahlen Sie Ihre Ausgaben in der Regel mit Ihrer Bordkarte. Hier lohnt es sich, von Zeit zu Zeit einen Blick auf den Kontostand Ihres Bordkontos zu werfen, um nicht am Ende der Reise von der Höhe der Abrechnung überrascht zu werden. Bei der Reederei können Sie sich vorab informieren, welche Zahlungsmittel sie zur Begleichung des Bordkontos akzeptiert. Für Ihre Landgänge nehmen Sie am besten – wie für andere Urlaube auch – Ihre girocard, etwas Bargeld und eine Kreditkarte mit.

Karten freischalten: für Shopping und Geld abheben

Um bei Ihren Landgängen Urlaubssouvenirs mit Karte bezahlen oder gegebenenfalls Geld am Automaten abheben zu können, überprüfen Sie am besten schon vor Reiseantritt, ob Ihr Auslandslimit für die Länder Ihrer Route freigeschaltet ist. Denn: Manche Banken setzen dieses Limit Ihrer girocard oder Kreditkarte aus Sicherheitsgründen auf null Euro. Das gilt auch für einige Länder innerhalb der EU. Freischalten können Sie die Nutzung der Karte für die entsprechenden Länder im Onlinebanking selbst oder Sie bitten Ihren Bankberater dafür um Unterstützung.

Bezahlen auf Ausflügen: Landeswährung anzeigen lassen

Befinden Sie sich beim Landgang außerhalb der Eurozone, lassen Sie sich den Betrag beim Bezahlen am Kassenterminal in der Landeswährung anzeigen. Nehmen Sie nicht das Angebot einer Umrechnung in Euro an, da dafür extra Kosten anfallen. Das Gleiche gilt auch, wenn Sie Geld an einem Geldautomaten abheben wollen. Auch hier verlangt der Automatenbetreiber für das Umrechnen in Euro eine Extra-Gebühr.

Teures Satelliten-Netz: Telefonieren auf dem Schiff 

Erfahrene Kreuzfahrer wissen: An Bord sollte man nur im Notfall telefonieren, denn sonst wird es schnell teuer. Ihr persönlicher Mobilfunkvertrag gilt nämlich nur an Land. Die Meeresgebiete sind von Mobilfunknetzen nicht abgedeckt. Damit Sie aber dennoch telefonieren können, gibt es ein Schiffs-Netz, das über die Satellitentechnik ermöglicht wird. Informieren Sie sich am besten schon vor Ihrer Reise bei Ihrem Reiseanbieter über die anfallenden Kosten.

Im Hafen telefonieren: „Automatische Netzwahl“ abschalten

Wenn es nicht dringend ist, warten Sie mit dem Anruf auf den nächsten Hafen. Achten Sie aber darauf, dass Sie in den Einstellungen Ihres Telefons manuell das Mobilfunknetz des betreffenden Landes auswählen. Bei einer „automatischen Netzwahl“ in den Einstellungen Ihres Handys kann es sein, dass es sich auch im Hafen noch im teureren Schiffs-Netz befindet. 

Ausschalten: Daten-Roaming beim Smartphone

Wichtig, weil meist unbemerkt: Ihre Apps aktualisieren sich oft automatisch über das teure Bord-Netz. Schalten Sie daher das „Daten-Roaming“ in den Einstellungen Ihres Handys ab. 

Trinkgeld: für guten Service

Auch auf Schiffsreisen kann man für den guten Service – nicht nur im gastronomischen Bereich – ein Trinkgeld hinterlassen. Wenn es nicht bereits im Reisepreis inbegriffen ist, können Sie das Trinkgeld meist über Ihr Bordkonto abbuchen lassen oder Sie hinterlassen etwas Bargeld in einem Umschlag an der Rezeption des Schiffs. 

 

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Kontakt

Kathleen Altmann

Bundesverband deutscher Banken e.V.

Specialist, Themengruppe Media Relations

Tel. +49 30 1663 1286

kathleen.altmann@bdb.de

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