Die wertvollsten Geldköpfe

Die wertvollsten Geldköpfe

Serie „Geldköpfe“

Wer sind eigentlich die wertvollsten Geldköpfe der Welt? Dieser Frage gehen wir im neuen Teil unserer Serie nach. Ganz vorne mit dabei ist Woodrow Wilson: Der US-Präsident war von 1913 bis 1921 im Amt und ziert die höchstdotierte legale Banknote der Vereinigten Staaten. Mit dem 100.000-Dollar-Schein könnten Sie tatsächlich zahlen – in Umlauf ist das Papier allerdings nicht. Welche Banknoten sogar noch wertvoller sind, lesen Sie in Teil 5 unserer Reihe „Geldköpfe“.

Nicht immer braucht es viele Scheine, um auch viel Geld zu besitzen. Manche einzelne Banknote hat schon einen kaum fassbar hohen Wert. Die besten Beispiele findet man in den USA und Großbritannien. Im fünften Teil unserer Serie erfahren Sie, welche berühmten Geldköpfe am wertvollsten sind.

Mit diesem Schein könnten Sie durchaus bezahlen – wenn es denn genug Wechselgeld gäbe: Die wertvollste Banknote, die ein legales Zahlungsmittel darstellt, ist der 100.000-Dollar-Schein aus den Vereinigten Staaten. Diese ist mit dem Porträt des US-Präsidenten Woodrow Wilson (im Amt von 1913 bis 1921) bedruckt und wurde 1934 ausgegeben (großes Foto). Im Gegensatz zu den gängigen Dollar-Scheinen ist sie rötlich-golden gefärbt.

Unter Wilson verabschiedete der US-Kongress den „Federal Reserve Act“, der die gesetzliche Grundlage für eine nationale Zentralbank schaffte. Diese Banken-Institution wird heute „Fed“ genannt und setzt sich aus zwölf regionalen Privatbanken zusammen, den „Federal Reserve Banken“. Als Pendant zur EZB ist die 1913 gegründete Fed unter anderem für die Geldpolitik zuständig und damit auch für die Leitzinsen.

Zurück zum Wilson-Geldschein: Im Rahmen des sogenannten New Deal sollte die Fed Mitte der 1930er Jahre private Goldvorräte aufkaufen. Um diese nicht mit Koffern voller Geld bezahlen zu müssen, bekamen die Verkäufer auch 100.000-Dollar-Noten ausgehändigt. 

Auch wenn man theoretisch mit dem Schein bezahlen könnte: In Umlauf ist das wertvolle Papier nicht. Die wenigen verbliebenen Noten befinden sich in Privatbesitz oder in Museen – und sind heute noch mal deutlich mehr wert als die aufgedruckte Zahl.

Die wertvollste Banknote der Welt kommt aus dem Vereinigten Königreich

Wer sich viel Geld im realen Leben vorstellt, denkt schnell an Tresore, die mit Banknoten gefüllt sind. Doch im Fall der „Riesen“ und „Titanen“, die von der Bank von England genutzt werden, braucht es deutlich weniger Platz, um sie zu lagern. Denn auf den wertvollen Scheinen sind Nennwerte von einer Million („Riese“) oder gar 100 Millionen Pfund („Titan“) verzeichnet. Im Umlauf werden sich die Rekordscheine jedoch nie befinden, denn: Nur Privatbanken in Schottland und Nordirland, die die Erlaubnis zur Herausgabe eigener Banknoten haben, nutzen sie. Mittels der „Titanen“ und „Riesen“ hinterlegen sie bei der Bank von England den entsprechenden Betrag in Pfund Sterling.

Auch eine Münze kann Millionen erlösen

Der derzeit wertvollste Geldkopf auf einer Münze kommt übrigens auch aus den Vereinigten Staaten: Es ist der „Liberty Dollar“. Er wurde 1794 als Teil der „Flowing Hair“-Dollar-Serie von der US-Regierung herausgegeben. Die darauf geprägte Frau soll die Freiheit symbolisieren. Anfang 2013 ersteigerte eine Firma eines der wenigen verbliebenen Exemplare für 10 Millionen Dollar. Ursprünglich hatte die vor allem aus Silber bestehende Münze genau den Wert, der darauf zu lesen ist: einen Dollar.

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