Hier ist Geld im Spiel! Finanz-Fakten aus der Spielewelt

Hier ist Geld im Spiel! Finanz-Fakten aus der Spielewelt

Wirtschaftlich betrachtet

24.05.2018

Seit bald 20 Jahren gibt es jeden Tag am 28. Mai den Weltspieltag. Wir nehmen den Aktionstag zum Anlass, die Spielebranche einmal wirtschaftlich zu betrachten. Eins vorweg: Hier dreht sich vieles um den großen (Geld-)Gewinn. Fünf Finanz-Fakten aus der Spielewelt:

1. Spiele sind schon immer beliebt und die Industrie hat früh damit begonnen, Geld mit ihnen zu verdienen. Besonders erfolgreich ist momentan die Sparte der Videospiele. Sie kann einen wachsenden Umsatz verzeichnen, der laut einer Statista-Prognose 2020 auf rund 85 Milliarden US-Dollar weltweit steigen soll. Doch auch mit analogen Spiele lässt sich viel Geld verdienen: 500 Millionen Euro Umsatz machte die Branche hierzulande mit Brett- und Kartenspielen sowie Puzzles im Jahr 2016; 40 Millionen Exemplare wurden verkauft. Statistisch gesehen hat also jeder zweite Deutsche ein Spiel gekauft.

2. Videospiele bringen zwar den meisten Gewinn, haben aber auch sehr hohe Entwicklungskosten. Das Spiel „Destiny”, in dem man als Mensch gegen Außerirdische kämpft, war das bislang teuerste und soll rund 500 Millionen Euro gekostet haben. Zum Vergleich: Damit könnte man sich das größte und teuerste Passagierflugzeug der Welt kaufen – der Airbus A380 kostet 446 Millionen Euro. Bei “Destiny” hat sich der enorme Einsatz gelohnt: Schon am ersten Verkaufstag im Herbst 2014 waren die Kosten refinanziert.

3. Wer sehr schnell reich werden möchte, für den ist Monopoly schon seit langem die richtige Wahl. Zumindest wenn einem der Spielgeld-Reichtum genügt. Anscheinend haben schon viele so ihr Glück gemacht, denn jährlich wird mehr Monopoly-Geld gedruckt als echtes Geld – und das weltweit. Damit ist das Spielgeld die am meisten verbreitete „Währung“ neben dem US-Dollar. Tipp für die Mittagspause: Monopoly gibt’s inzwischen auch als schnelles Kartenspiel für zwei Personen.

4. Große Aufregung um Spielgeld: Im März 2018 hat ein Frankfurter acht Millionen Euro in der Biotonne gefunden, alles gut verpackt und eingeschweißt. Aufgeregt brachte er es zur Polizei und freute sich wahrscheinlich schon auf einen großen Finderlohn. Leider handelte es sich aber nur um Spielgeld, was die Polizisten entdeckten, als sie die Päckchen öffneten. Im Moment lagern die Scheine noch in einem speziell gesicherten Raum der Polizei. Wahrscheinlich wird das wertlose Geld aber bald verbrannt.

5. Menschen, die schnell das große Geld machen wollen, versuchen ihr Glück in Spielbanken oder Casinos. Auch wenn die meisten dabei leer ausgehen oder sogar viel Geld verlieren, gibt es doch einzigartige Erfolgsgeschichten. Den Rekord in Deutschland hält ein 71-Jähriger Osnabrücker, der 1.325.000 Euro an einem Automaten gewann. Eigentlich wollte er das Spiel gerade beenden, drückte aber den falschen Knopf und war auf einmal Millionär.

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