Jeder zweite Bundesbürger nutzt Online-Banking

Finanzen im Alltag

Online-Banking ist in Deutschland beliebt wie nie: Jeder zweite Bundesbürger erledigt seine Bankgeschäfte mittlerweile im Netz. Lediglich in der Altersgruppe 60 plus dominiert das klassische Bankkonto. Auch wie die Deutschen zum Thema Banking per Smartphone und Tablet stehen, zeigt unsere Umfrage.

Online-Banking wird in Deutschland immer beliebter: Bereits jeder zweite Bundesbürger erledigt seine Bankgeschäfte online, so das Ergebnis einer aktuellen repräsentativen Umfrage der GfK im Auftrag des Bankenverbands. In der Altersgruppe der 18- bis 49-Jährigen sind es sogar rund 70 Prozent. Unter den Bankkunden zwischen 50 und 59 Jahren wickeln immerhin 47 Prozent ihre Finanzangelegenheiten online ab. Nur Menschen, die älter sind als 60 Jahre, bleiben mehrheitlich lieber beim klassischen Bankkonto, hier nutzen nur 23 Prozent Online-Banking.

Nutzung von Online-Banking

Auch die Wahrnehmung der Sicherheit des Online-Banking ist eine Altersfrage. Von den Befragten unter 50 Jahren sind weit über 60 Prozent von der Sicherheit des Online-Banking überzeugt, von den Befragten über 60 Jahre nur 28 Prozent. Im Durchschnitt hält rund die Hälfte der Bevölkerung (49 Prozent) Online-Banking für „sicher“. Die Zahl derjenigen, die digitale Bankgeschäfte als „gar nicht sicher“ einschätzt, bleibt mit 15 Prozent auf vergleichsweise niedrigem Niveau; mehr als ein Drittel (37 Prozent) der Befragten liegt mit der Bewertung als „nicht so sicher“ dazwischen. Dieser Befund hat sich in den vergangenen Jahren kaum verändert.

Rund ein Viertel der Online-Bankkunden verwendet Mobile Banking per Smartphone oder Tablet. Das entspricht 12 Prozent aller Befragten. Deutlich verbreiteter ist die Nutzung am stationären Computer: Fast drei Viertel der Online-Bankkunden (38 Prozent aller Befragten) loggen sich für Bankgeschäfte lieber zu Hause ein als unterwegs per Handy oder Tablet.

Entgegen der insgesamt gestiegenen Nutzerzahl, geht die Häufigkeit der Zugriffe auf Online-Konten zurück. Mehrmals täglich prüft kaum noch jemand seine Finanzen (2 Prozent statt 8 Prozent im Vorjahr). Auch der Anteil der Verbraucher, die mehrmals wöchentlich Überweisungen oder sonstige Aufträge online durchführen, ist von 39 Prozent auf 32 Prozent gesunken.

Von den drei Bankengruppen in Deutschland haben die privaten Banken mit einem Anteil von 64 Prozent die meisten Online-Kunden. Bei den Volks- und Raiffeisenbanken liegt der Anteil laut Umfrage bei 51 Prozent, bei den Sparkassen bei 46 Prozent.

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