Kassensturz nach dem Urlaub: Darauf sollten Sie achten!

Kassensturz nach dem Urlaub: Darauf sollten Sie achten!

Konto- und Kreditkartenabrechnungen prüfen

Gleich nach der Reise sollte man auf jeden Fall seine Kontoauszüge bzw. Kontobewegungen sowie die Kreditkartenabrechnungen prüfen. Das kann bequem im Onlinebanking oder über die Banking-App erledigt werden. Unklare Umsätze sollten unverzüglich der Hausbank gemeldet werden, um im Zweifelsfall schnell agieren zu können; hier reicht meist schon ein Anruf des Kontoinhabers bei der Hausbank. Unberechtigten Lastschriftabbuchungen kann auf diese Weise innerhalb von sechs Wochen widersprochen werden, sie werden dann zurückgebucht.

Bei Kreditkartenabrechnungen ist das Aufbewahren der Belege aus dem Urlaubsland besonders wichtig. Denn anders als bei einer Lastschrift hat man bei der Kreditkartenabbuchung nicht die Möglichkeit, die Belastung einfach zu widerrufen. Hier sollte man sich bei Unstimmigkeiten sofort an die kartenausgebende Bank wenden.

Ausländisches Bargeld zurücktauschen

Aber was tun mit den US-Dollar, Yuan oder kroatischen Kuna, die man am Ferienende nicht ausgegeben hat? Wer Bargeld aus dem Urlaub mitbringt, findet zwar auch in Deutschland Wechselstuben und Banken, die zumindest die Scheine in Euro umtauschen. Für diesen Service fallen jedoch Gebühren an, und die Wechselkurse sind oft ungünstig. Der Umtausch kann sich bei hohen Summen lohnen, nicht aber bei kleinen Beträgen. Münzen werden in der Regel nicht zurückgetauscht.

Restbestände spenden

Es gibt trotzdem Möglichkeiten, die Geldstücke aus dem Urlaubsland sinnvoll einzusetzen: Wer zurück zu seinem Heimatflughafen fliegt, kann Münzen und Scheine aller Währungen gleich am Flughafen spenden. In die dort aufgestellten Spendensäulen wirft man seine Restbestände an ausländischem Bargeld einfach ein und unterstützt damit Hilfsorganisationen die mit diesen gespendeten Beträgen Bildungsprojekte finanziert. Das restliche Bargeld kann aber auch in die Spendensäulen in Geschäften und Banken eingeworfen oder zum Beispiel per Post an die Welthungerhilfe oder UNICEF geschickt werden.

Natürlich kann das Geld auch einfach bis zur nächsten Reise in das entsprechende Urlaubsland aufbewahrt werden. Das kann sich durchaus anbieten, wenn man regelmäßig dort seine Ferien verbringt oder wenn Verwandte oder Freunde in Kürze eine Reise dorthin planen. Hier sollte nur beachtet werden: In manchen Ländern unterliegen Währungen starken Schwankungen. Es ist also möglich, dass die Reisekasse dann nicht mehr so viel wert ist.

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Kontakt

Kathleen Altmann

Bundesverband deutscher Banken e.V.

Specialist, Themengruppe Media Relations

Tel. +49 30 1663 1286

kathleen.altmann@bdb.de

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