Murmeltiertag: Deutsche verschlafen Renditechancen

Murmeltiertag: Deutsche verschlafen Renditechancen

Am 2. Februar ist Murmeltiertag. Nicht nur die Nager gelten als verschlafen, sondern auch viele Sparer – und zwar, wenn es um ihre Renditechancen geht: Die Deutschen setzen weiterhin auf Spar-, Sicht- und Termineinlagen mit niedrigen Zinserträgen anstatt in langfristig deutlich ertragreichere Aktien und Fonds zu investieren.

Und täglich grüßt das Murmeltier! Die gegenwärtigen Zinserträge liegen weiter im Promillebereich, gleichzeitig steigen die Aktienkurse. Dennoch parken viele Anleger ihr Erspartes weiterhin vor allem auf Girokonten, Sparkonten oder als Festgeld. Diese Anlageformen sind liquide und gelten als sicher und risikoarm, erzielen aber im andauernden Zinstief fast keine Rendite. 

Um von Kursgewinnen an der Börse zu profitieren und so Vermögen aufzubauen, gibt es bessere Möglichkeiten. Investitionen in börsennotierte Aktien oder Investmentfonds bieten auf lange Sicht hohe Renditechancen – im vergangenen Jahr waren es bei DAX-Aktien durchschnittlich elf Prozent

Auch im langfristigen Rückblick haben Aktien und Fonds die besten Erträge geliefert – vorausgesetzt man streut seine Anlagen ausreichend breit. So hat sich der DAX 30, in dem die 30 größten deutschen börsennotierten Konzerne enthalten sind, in den vergangenen drei Jahrzehnten mehr als ver-13-facht. Wer 1988 10.000 Euro investiert hat, könnte heute mehr als 130.000 Euro besitzen. Der Rückblick bietet natürlich keine Gewähr für künftige Entwicklungen.

Unser Tipp: Nutzen Sie doch den Murmeltiertag für einen Finanzcheck! Für Ihre Anlagestrategie sollten Sie sich überlegen, wie viel Bargeld und liquide Mittel Sie für Ihre kurz- und mittelfristigen Ausgaben wirklich benötigen und dann festlegen, wie viel Sie zum Vermögensaufbau einsetzen können. 

Auch Kleinanleger können über Sparpläne schon mit niedrigen monatlichen Beträgen in Investmentfonds oder börsennotierte Indexfonds, so genannte ETFs (Exchange Traded Funds), investieren. Der Vorteil: Fonds streuen das Vermögen der Anleger beispielsweise auf eine Vielzahl von Aktien oder mischen ihrem Portfolio Zinstitel bei. So können sie das Risiko reduzieren und für jede Risikoklasse eine geeignete Geldanlage anbieten.

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