Buch mit Bankautomat, Börse, Geld

Positiver Bildungsbeitrag

Jugend- und Bildungsstudien zeigen immer wieder, dass es vielen Schülerinnen und Schülern an finanzieller Allgemeinbildung fehlt. Doch seine Geldangelegenheiten nicht im Griff zu haben, kann sich bitter rächen. Wenn der Unwille oder die mangelnde Fähigkeit sich mit den eigenen Finanzen zu beschäftigen zu kurzfristigen finanziellen Engpässen führt, ist dies vielleicht noch verschmerzbar. Aber keine ausreichende Vorsorge zu betreiben oder falsche Finanzentscheidungen zu treffen, kann auch zu größerer Geldnot und langfristig zu Armut führen.

Die Deutsche Bank hat es sich daher zum Ziel gesetzt auf vielfältige Weise dazu beizutragen, insbesondere jungen Menschen ein solides Grundverständnis zu wichtigen Wirtschafts- und Finanzfragen zu vermitteln. Aber nicht nur das. Die Deutsche Bank ist generell davon überzeugt, dass Bildung die Grundlage für ein selbstbestimmtes Leben ist und jeder Mensch – unabhängig von seinem sozialen oder kulturellen Hintergrund – die Chance haben soll, sein Potenzial zu entfalten. 

Deshalb investieren wir schon seit vielen Jahren in Bildungsinitiativen, die das Wachstum und den Wohlstand unserer globalen Gesellschaft fördern. In dieser Tradition steht unser weltweites Programm Born to Be. Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag, Barrieren abzubauen: die Qualifikationslücken zwischen dem, was Schulen lehren, und Arbeitgeber fordern; die mangelnde Chancengerechtigkeit, die für die einen bessere Bildung bedeutet als für andere; die Armut, die Entwicklungsmöglichkeiten begrenzt.

Die Born to Be-Initiativen setzen frühzeitig an, um struktureller Benachteiligung entgegenzuwirken. Mit starken Partnern – von gemeinnützigen Organisationen bis zu Meinungsführern – können wir konkrete Veränderungen erzielen. Die Maßnahmen und Projekte fördern die Beschäftigungsfähigkeit junger Menschen. Unsere Mitarbeiter stehen ihnen ehrenamtlich auch als Mentoren zur Seite, oder beraten mit ihrem Fachwissen gemeinnützige Organisationen oder vermitteln Finanzwissen an Schulen. In allen Regionen fördert Born to Be das, was junge Menschen im Leben brauchen: Selbstvertrauen und Motivation, den Aufbau von Kompetenzen und bietet mit innovativen Projekten bessere Zukunftsperspektiven.

Finanzwissen per Videoclip teilen

In Deutschland, wo unser Fokus stark auf Finanzbildung liegt, verfolgen wir dieses Ziel aktuell unter anderem mit zwei noch recht jungen Projekten. Eines davon ist FinanzTuber, ein Video-Wettbewerb, bei dem Kinder und Jugendliche YouTube-Clips über Geld- und Finanzthemen erstellen. Wie die Lehrer, die im vergangenen Schuljahr mit ihren Klassen an dem Wettbewerb teilgenommen haben, berichten, sind die Schüler dabei hoch motiviert und engagiert. Denn die beliebte Videoplattform ist längst zum Leitmedium der jungen Generation geworden. YouTube ist nicht nur hip und kurzweilig, sondern beeinflusst auch maßgeblich, worüber die Kinder in der Schule reden, welche Nachrichten sie konsumieren und welche Themen sie bewegen. Daran setzt der Videowettbewerb FinanzTuber an: Er nutzt die digitale Lebenswelt der jungen Menschen, um ihnen alltägliche Geld- und Finanzthemen näher zu bringen. Quasi von Schüler zu Schüler zeigen die jungen Akteure der 6. bis 8. Klassen in ihren Videoclips beispielsweise, wie ein Jugendkonto eröffnet wird, wie sich mit umweltfreundlichem Verhalten Geld sparen lässt oder wie Tauschgeschäfte funktionieren. Auf Wunsch können auch Mitarbeiter der Deutschen Bank ehrenamtlich mitwirken und den Schülern mit ihrem Fachwissen zur Seite stehen. Neben dem Wissenszuwachs gibt es für die Schüler auch eine Reise nach Berlin zu gewinnen, einschließlich eines Besuchs des YouTube Spaces. Mit Beginn des neuen Schuljahres startet der Wettbewerb in seine nächste Runde. Weitere Informationen finden Sie hier.

So geht Geld!

2019 starteten wir ein weiteres langfristig angelegtes Projekt: So geht Geld! Es unterstützt Jugendliche dabei, sich finanzielle Kompetenzen anzueignen und ökonomische Zusammenhänge besser zu verstehen. Es setzt dabei ebenfalls an Fragen an, die im Alltag der jungen Leute hohe Relevanz haben: Was kann ich mir eigentlich leisten, was nicht? Wie vermeide ich die Schuldenfalle? Und wie lerne ich den richtigen Umgang mit Geld?

Dabei wird das grundlegende Finanzwissen dort angeboten, wo es am wichtigsten ist und die Zielgruppe direkt erreicht: an Schulen. Es wird durch Bankmitarbeiter vermittelt, die als ehrenamtliche Referenten an die Schule eingeladen werden und den Unterricht gemeinsam mit den Lehrkräften gestalten. Hierfür stehen neun thematisch abgeschlossene, in Zusammenarbeit mit Pädagogen und unter Berücksichtigung der Bildungspläne erstellte Unterrichtseinheiten zur Verfügung, die von Referenten in je einer Doppelstunde vermittelt werden.

Neben den elementaren Finanzkenntnissen steht auch der Dialog mit den Schülern im Vordergrund. Deshalb wurde bei der Entwicklung der Unterrichtsmaterialien auf neue interaktive Bausteine und den möglichen Einsatz von Smartphones besonderer Wert gelegt. So sind zum Beispiel eine Online-Umfrage und ein interaktives Wissens-Quiz enthalten, mit denen die Jugendlichen das Gelernte unmittelbar testen können.

Die Materialen, mit denen die Wirtschafts- und Finanzthemen fachlich fundiert, alltagsbezogen und neutral vermittelt werden, und in weiten Teilen in Kooperation mit dem Bankenverband erarbeitet wurden, richten sich an Schülerinnen und Schüler aller Schulformen. Nähere Informationen dazu gibt es hier.

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Kontakt

Suzana Schäfer

Deutsche Bank

Programm-Managerin im Bereich Soziale Verantwortung

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