Prepaid-Kreditkarten: Aufladen und einsetzen

Prepaid-Kreditkarten lassen sich einsetzen wie klassische Kreditkarten. Sie funktionieren auf Guthabenbasis, müssen also im Voraus „aufgeladen“ werden.

14.11.2018

von Kathleen Altmann

Ob für das Auslandsjahr des eigenen Nachwuchses, im Supermarkt oder beim Online Shopping – mit einer Prepaid-Kreditkarte hat man volle Kontrolle über die Ausgaben. Ausgegeben werden kann nämlich nur, was zuvor „aufgeladen“ wurde. Und so funktioniert‘s: Der gewünschte Geldbetrag wird auf die Karte überwiesen und dort bzw. im Hintergrundsystem der kartenausgebenden Bank als Guthaben gespeichert. Beim Bezahlen wird dieses Guthaben jeweils um den Kaufbetrag gemindert. Sie eignet sich daher auch für Schüler und Studenten, die noch kein eigenes Einkommen haben oder noch nicht 18 Jahre alt sind und keine klassische Kreditkarte besitzen.

Einkaufen auf Guthabenbasis

Eine Prepaid-Karte lässt sich einsetzen wie eine „klassische“ Kreditkarte, besitzt aber keine (echte) Kreditfunktion. Zahlungen sind nur unter der Voraussetzung möglich, dass ausreichendes Guthaben vorhanden ist. Man muss also selbst im Blick behalten, dass das gewünschte Guthaben auch aufgeladen und damit verfügbar ist. Es gibt keinen Zahlungsaufschub wie bei der klassischen „Charge“-Karte, bei der die getätigten Umsätze vom Kartenunternehmen auf dem Kreditkartenkonto gesammelt und meist einmal im Monat vom Girokonto des Karteninhabers abgebucht werden.

Angebote vergleichen

Tipp: Bevor man sich für eine Prepaid-Karte entscheidet, sollten die verschiedenen Angebote verglichen werden. Ob für eine solche Karte Gebühren anfallen und welche Leistungen damit verbunden sind, kann von Anbieter zu Anbieter ganz unterschiedlich sein. Auch wenn es darum geht, wieviel welche Nutzung kostet, lohnt es sich, genau hinzuschauen und zu vergleichen. Soll die Karte zum Beispiel für den Bargeldbezug am Geldautomaten eingesetzt werden, ist der Einkauf im Supermarkt oder das Online Shopping wichtig?

Abo Verbraucher-Blog

Die Einsatzmöglichkeiten der Prepaid-Karte sind beinahe so vielfältig wie bei der klassischen „Charge“-Karte. Und: Sollte es fürs Kind während des Auslandsaufenthaltes finanziell doch einmal eng werden, können Eltern bequem aus der Ferne auf die Karte überweisen.

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