Wirtschaftsfaktor Oktoberfest: Zehn Fakten zum größten Volksfest der Welt

Wirtschaftsfaktor Oktoberfest

Zehn Fakten zum größten Volksfest der Welt

20.09.2017

Es ist wieder Wiesn-Zeit: Das Münchner Oktoberfest ist mit rund sechs Millionen Besuchern das größte Volksfest der Welt – und ein enormer Wirtschaftsfaktor für die bayerische Metropole. Lesen Sie hier zehn spannende und kuriose Fakten dazu.

Rund 13.000 Arbeitsplätze

1. Für das Oktoberfest 2017 haben sich 1.162 Stände beworben, 545 bekamen eine Zulassung. Darunter 151 Schaustellungen, 251 Warenverkäufe und 143 Gastro-Betriebe.

2. Während der Wiesn entstehen allein auf dem Oktoberfest etwa 13.000 Arbeitsplätze. Davon sind 8.000 Beschäftigte in einem festen Arbeitsverhältnis angestellt. Die restlichen 5.000 Personen finden befristet Arbeit.

3. Längst gibt es das Oktoberfest nicht mehr nur in München. Auf der ganzen Welt haben sich Ableger gebildet. So gibt es laut münchen.de rund 2.000 Oktoberfeste weltweit. Erfolgreiche Kopien finden in Blumenau (Brasilien) und Kitchener (Kanada) mit rund einer Million Besuchern statt. Auch die chinesischen Oktoberfest-Kopien in Peking, Dalian und Quingdao haben Besucherzahlen in Millionenhöhe. Starke Konkurrenz zum Original in München – zumindest was die Zahlen angeht.    

Eine eigene Wiesn-Inflationsrate

4. UniCredit berechnet jährlich den sogenannten (WVPI). Dieser wird anhand von zwei Mass Bier, einem halben Hendl und einer Fahrkarte für den öffentlichen Nahverkehr ermittelt. Aktuell liegt die Wiesn-Inflation bei 3,1 Prozent. Das heißt: Die Wiesn ist zum Vorjahr um 3,1 Prozent teurer geworden.

5. Man spricht nicht oft darüber, aber ein Bedürfnis sind sie auf dem Oktoberfest allemal: die Toiletten. Die Website der Stadt München führt eine genaue Aufschlüsselung der Anlagen. So gibt es ungefähr 1.400 “Sitzplätze” und etwa einen Kilometer “Stehplätze”. Zudem stehen 41 behindertengerechte Toiletten auf der Festwiese bereit.

6. Beim Wiesn-Besuch gehen zahlreiche Dinge verloren. So gab es im vergangenen Jahr 3.324 Fundsachen. Darunter etwa 764 Ausweise und Kreditkarten, 810 Kleidungsstücke, 656 Geldbörsen und 410 Mobiltelefone. Besonders kuriose Funde: zwei Hörgeräte, ein Blutdruckmessgerät und vier Gebisse.

Wasser ist teurer als Bier

7. Das Volksfest hat mit seinen 5,6 Millionen Besuchern im vergangenen Jahr 2,7 Millionen Kilowattstunden Strom verbraucht. Das würde reichen, um einen durchschnittlichen Zwei-Personen-Haushalt rund 900 Jahre lang mit Energie zu versorgen.

8. Wie bei jeder Großveranstaltung entsteht auch beim Oktoberfest tonnenweise Müll. 2016 sammelten sich 774 Tonnen Restmüll und 100 Tonnen Glas. Außerdem blieben 456 Tonnen Speisereste übrig.

9. Am zweiten Wiesn-Wochenende, dem sogenannten Italiener-Wochenende, steigen die Preise für Hotelübernachtungen in München im Schnitt auf 359 Euro pro Nacht. Zum Vergleich: Eine durchschnittliche Übernachtung außerhalb der Oktoberfest-Saison kostet in München 133 Euro.

10. Einen Liter Mineralwasser erhalten Besucher dieses Jahr für 11,60 Euro. Damit kostet Wasser mehr als die teuerste Mass auf dem Oktoberfest – die gibt’s nämlich für 10,95 Euro.

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