Mecklenburg-Vorpommern

Fördermaßnahmen / Kreditprogramme

Das Land Mecklenburg-Vorpommern gewährt „Rückzahlbare Corona-Liquiditätshilfen“ zur zur Vermeidung von Liquiditätsengpässen bei Unternehmen. Diese sind als teils zinsloses, aber rückzahlungspflichtiges Darlehen gestaltet. Unterstützt werden die betrieblichen Ausgaben. 

  • Für Kleinstbetriebe und Freiberufler beträgt das zinslose Darlehen bis zu 20.000 Euro.
  • Für KMU mit maximal 250 Beschäftigten kann ein Darlehen von bis 200.000 Euro gewährt werden.
  • Darlehen bis 20.000 EUR sind zinsfrei, Darlehen zwischen 20.001 EUR und 200.000 EUR sind im ersten Jahr zinsfrei, danach fallen Zinsen in Höhe von 3,69 % p.a. an.
  • Das erste Jahr ist tilgungsfrei. Die Laufzeit beträgt 8 Jahre, davon 1 Jahr tilgungsfrei. Ggfs. Restschuldbefreiung nach 36 Monaten.
  • Der Antragsteller muss mit der Antragstellung nachweisen, dass er bereits einen Antrag auf Förderung aus dem Soforthilfeprogramm „Corona-Soforthilfe“ beim Landesförderinstitut des Landes Mecklenburg-Vorpommern gestellt hat. 
  • Die weiteren Grundsätze sind hierüber abrufbar

 Expresshilfen für Großunternehmen

  • Für Unternehmen mit Beschäftigten ab 101 bis 249 Beschäftigten besteht die Möglichkeit der individuellen Unterstützung. 
  • Hier wird nach Einzelfallprüfung durch ein Entscheidungsgremium für das Sondervermögen „MV-Schutzfonds“ entschieden. 
  • Die Unterstützung kann beispielsweise durch einen nicht-rückzahlbaren Zuschuss, ein Darlehen oder Kredit erfolgen.

Sofortmaßnahme / Zuschussprogramm 

  • Antragsberechtigt sind im Haupterwerb tätige gewerbliche Unternehmen aus allen Wirtschaftsbereichen sowie Soloselbstständige und Angehörige der Freien Berufe einschließlich Kulturschaffende mit bis zu 100 Beschäftigten, die durch die Coronapandemie in eine existenzbedrohliche Wirtschaftslage und in Liquiditätsengpässe geraten sind. 
  • Die Höhe der Soforthilfe ist gestaffelt nach der Zahl der Beschäftigten: 
    • Bis fünf Beschäftigte: max. 9.000 Euro 
    • Bis zehn Beschäftigte: max. 15.000 Euro 
    • Bis 24 Beschäftigte: max. 25.000,00 Euro 
    • Bis zu 49 Beschäftigte: max. 40.000,00 Euro 
    • Bis zu 100 Beschäftigte: max. 60.000,00 Euro

Verfahren:

  • Link zum Antrag sowie das Merkblatt 
  • Antragsverfahren: Die Soforthilfe ist schriftlich und formgebunden beim Landesförderinstitut M-V zu beantragen. Zusendung des Formulars erforderlich
  • Inhaltliche Vorprüfung durch 
  • Prüfung des Antrags und Bewilligung:
  • Auszahlung des Zuschusses durch:

Weitere Hinweise: 

  • Eine Kumulierung mit anderen öffentlichen Hilfen ist zulässig, soweit dadurch keine Überkompensation eintritt.
  • Mehr zum Antragsverfahren

Bürgschaften

  • Bürgschaftshöchstbetrag auf 2,5 Mio. Euro verdoppelt. 
  • Bürgschaftsexpressprogramm ermöglicht Bürgschaften bis zu 500.000 Euro binnen drei Tage. 
  • Bürgschaftsquote erhöht sich auch bei Betriebsmittelkrediten auf 80 Prozent.

Steuerliche Maßnahmen 

Umsetzung der Bundesmaßnahmen zur vereinfachten Stundung bei der Einkommen- und Körperschaftsteuer sowie Herabsetzung von Vorauszahlungen der Gewerbesteuer.

Ansprechpartner und Links:

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