Bankenaufsicht und Bilanzierung

Hier finden Sie Informationen zur Fortentwicklung der europäischen und nationalen Aufsichtsstrukturen, zum Baseler Rahmenwerk (Stichwort Eigenkapital) oder zum Kreditwesengesetz. Außerdem geht es an dieser Stelle um Facetten der regelmäßigen externen Finanzberichterstattung sowie um das Thema nationale und internationale Bilanzierungsvorschriften.

Der Baseler Ausschuss für Bankenaufsicht (BCBS) bei der BIZ gibt Empfehlungen für die materielle Ausgestaltung der internationalen bankaufsichtlichen Regelungen ab, die national nicht unmittelbar rechtlich bindend sind. Gleichwohl bilden die Vorgaben des BCBS die Basis für die Umsetzung der Baseler Vorgaben auf EU-Ebene.

Das sog. "CRD IV"-Paket, bestehend aus einer Verordnung und einer Richtlinie, verlangt von Banken ausreichend Kapitalreserven und -liquidität. Die neuen Regeln sehen die Verabschiedung einer großen Anzahl von Rechtsakten vor, die spezifizieren, wie die Auflagen von Behörden und Marktteilnehmern einzuhalten sind.

Nationale Regelungen bei der Aufsicht müssen an die europäischen Vorgaben angepasst werden. Richtlinien müssen in nationales Recht umgesetzt werden und es muss sichergestellt sein, dass bestehende nationale Normen mit den europäischen Vorgaben konform sind. 

Bankinterne Modelle setzen die Banken als Risikomess- und –steurungsinstrumente für das gesamte Spektrum ihrer Risiken ein. Diese Modelle können auch dadurch eine besondere Bedeutung erlangen, dass sie als Basis für die Berechnung der Eigenkapitalanforderungen unter Säule I heran gezogen werden können.

Die Regelungen für Liquiditätsrisiken sind spätestens mit dem Basel-III-Rahmenwerk in den Fokus gerückt. Die Regelungen sollen die jederzeitige Zahlungsfähigkeit einer Bank gewährleisten sowie - in der längerfristigen Betrachtung - eine stabile Refinanzierung sicherstellen.

Die Säule II enthält Vorgaben zum bankaufsichtlichen Überprüfungsprozess (SRP). Der SRP hat seine Grundlage in der neuen Bankenrichtlinie und stellt Anforderungen an Institute und Aufsichtsbehörden. Kernelemente sind die Etablierung adäquater Risikomanagementsysteme und deren Überwachung durch die Aufsicht. 

Hier finden Sie Informationen und Stellungnahmen zum Thema Groß- und Millionenkreditmeldungen.

Bankaufsichtliche Regelungen müssen durch Aufsichtsbehörden zur Anwendung gebracht werden. In den letzten Jahren gab es erhebliche Änderungen in den Aufsichtsstrukturen, beispielsweise durch die Schaffung der EBA oder die Übertragung der Aufsichtsverantwortung über die Banken der Eurozone auf die EZB.

Bereits zu Beginn der Europäischen Währungsunion Anfang 1999 wurden die von der Europäischen Bankenvereinigung unter Einbeziehung führender Banken im Euro-Raum ermittelten Geldmarktreferenzzinssätze EURIBOR und EONIA zur Benchmark für variabel verzinste Finanzprodukte in Euro. 

Hier befinden sich sämtliche Kommentare des Bankenverbandes zu Fragen und Änderungsvorschlägen des deutschen Handelsrechts (HGB). Dies beinhaltet vor allem Gesetzesentwürfe,  Deutsche Rechnungslegungs Standards (DRS) und Verlautbarungen des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW).  

Stellungnahmen und Positionspapiere im Zusammenhang mit den europäischen Bilanzrichtlinien, der IAS-Verordnung, Abschlussprüferrichtlinie und –verordnung und anderen rechnungslegungsrelevanten EU-Verlautbarungen, wie beispielsweise ESMA- und EBA-Guidelines befinden sich in dieser Rubrik.

Hier finden Sie die Positionen des Bankenverbandes zu Themen rund um die International Financial Reporting Standards (IFRS). Daneben sind auch Kommentare zu rechnungslegungsrelevanten Vorschlägen des Baseler Ausschusses und des amerikanischen Standardsetzers FASB in dieser Rubrik enthalten.

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