Stellungnahme ZKA zur IDW-Stellungnahme zur Rechnungslegung: Handelsrechtliche Bilanzierung von Bewertungseinheiten

3. Februar 2011

Der vorliegende Entwurf enthält an vielen Stellen praktikable Regelungen in der Frage der Bilanzierung von Bewertungseinheiten. Hervorheben möchten wir an dieser Stelle nochmals die folgenden Sachverhalte:

Wir begrüßen, dass in der vorliegenden Verlautbarung klargestellt wird, dass geschäftszweigspezifische Regelungen (interne Geschäfte, Bewertungskonvention der Zinsbuchsteuerung) unberührt bleiben.

Bei Vorliegen einer ökonomischen Sicherungsbeziehung besteht keine Verpflichtung zur bilanziellen Abbildung dieser Bewertungseinheit.

Die für bilanzielle Zwecke erforderliche zusätzliche Dokumentation zur Darstellung der Bewertungseinheit muss nicht von Beginn an vorliegen, sondern darf auch nachträglich bis zur Aufstellung des Abschlusses erstellt werden.

Es werden explizit keine mathematischen Grenzen bei der Messung der Wirksamkeit definiert.

Bei der prospektiven Messung der Wirksamkeit der Sicherungsbeziehung ist die „Critical-Term-Match"-Methode nunmehr auch für Kreditinstitute zulässig.

Darüber hinaus ist ebenfalls positiv zu werten, dass grundsätzlich sowohl die Durchbuchungs- als auch die Einfrierungsmethode zur Erfassung des wirksamen Teils einer Bewertungseinheit angewandt werden darf.

Abschließend ist zu begrüßen, dass eine Re-Designation gehedgter Geschäfte möglich ist.

Darüber hinaus sehen wir dennoch an der einen oder anderen Stelle weiteren Verbesserungsbedarf. Auf diese Aspekte gehen wir im Folgenden im Detail ein. […]

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