Stellungnahme ZKA zum Entwurf einer IDW-Stellungnahme zur Rechnungslegung: Besonderheiten der handelsrechtlichen Fremdwährungsumrechnung bei Instituten (IDW ERS BFA 4)

20. Juni 2011

Gemäß Tz. 3 des Entwurfs sollen Handelsbestände und Nicht-Handelsbestände strikt voneinander getrennt und nach unterschiedlichen Methoden bewertet werden, wobei die Fremdwährungsgeschäfte des Handelsbestandes nach den für den Handelsbestand geltenden Regeln zu bilanzieren und zu bewerten sind. Bei der Steuerung von Währungsrisiken wird jedoch in der Regel nicht zwischen Bank- und Handelsbuch getrennt. Im Rahmen eines einheitlichen Ansatzes werden Währungsrisiken häufig insgesamt ermittelt und gesteuert. Es sollte daher die Möglichkeit eingeräumt werden, Währungsrisiken generell dem Handel zuzuordnen, soweit dies auch der internen Steuerung entspricht, und in diesen Fällen die gesamte Währungsposition mark-to-market zu bewerten. (vgl. die Stellungnahmen der Kreditverbände zu IDW ERS BFA 2).

Die Formulierung der Tz. 8 halten wir für missverständlich. Wir gehen davon aus, dass – wie bisher – der nicht akut ausfallgefährdete Teil eines Fremdwährungsaktivums in die besondere Deckung einbezogen wird, wohingegen der wertberichtigte Teil nicht einbezogen werden darf. Wir bitten um Klarstellung dieses Sachverhaltes und regen folgende Formulierung an: „Ein Fremdwährungsaktivum darf nur in dem Maße im Rahmen der besonderen Deckung berücksichtigt werden, in dem – unter Berücksichtigung etwaiger Wertberichtigungen – ein Ausfall als unwahrscheinlich angesehen wird“. […]

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