DK-Stellungnahme zum BCBS-Konsultationspapier “Capital floors: the design of a framework based on standardised approches” (BCBS 306)

27. März 2015

Reformierte Standardansätze zur Berechnung von Kapitalanforderungen (Kreditrisiko, Marktrisiko, Operationelles Risiko) sollen künftig die Untergrenze (der Floor) für die Berechnung der Kapitalanforderungen auf Basis interner Modelle sein. Der Baseler Ausschuss legt erste Überlegungen zur grundsätzlichen Gestaltung solcher Vorgaben vor.

Aus der Stellungnahme:
Der Baseler Ausschuss für Bankenaufsicht möchte die derzeit anzuwendende Untergrenze für die Kapitalausstattung der Institute, nach der die Eigenkapitalanforderung mindestens 80 Prozent der Anforderungen nach Basel I beträgt (sog. Basel I-Floor), ersetzen. Zukünftig soll sich diese Untergrenze auf die Kapitalanforderungen nach den (derzeit in der Überarbeitung befindlichen) Standardansätzen beziehen. Die Kapitalanforderungen sollen danach mindestens einen bestimmten Prozentsatz der Kapitalanforderungen nach den Standardansätzen ausmachen. Noch nicht geklärt ist dabei, ob sich diese Untergrenze auf die gesamte Bank, auf die einzelnen Risikoarten oder auf Forderungsklassen beziehen soll.
Das Konsultationspapier hat erhebliche grundsätzliche Bedeutung für die Weiterentwicklung der Säule-I-Regulierung des Baseler Ausschusses. Ziel ist es, Modellrisiken zu berücksichtigen, die Vergleichbarkeit der Kapitalanforderungen zu stärken sowie die Auswirkungen der Variabilität der Modellergebnisse auf die Kapitalanforderungen zu reduzieren. Auf diese Weise soll Wettbewerbsverzerrungen entgegengewirkt werden. […]

Im Blickpunkt

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