Positionspapier Know your Customer: Privatkundenverifizierungen im EU-Binnenmarkt

4. Juli 2018

Kennzeichnend für viele Banken und FinTechs ist das Handeln über nationale Grenzen hinweg. Dies wiederum ist mit spezifischen Herausforderungen verbunden: So beschäftigen sich grenzüberschreitend tätige Unternehmen im Rahmen der Digitalisierung zunehmend mit der Frage, inwieweit Prozesse einheitlich und zentral aus einem Mitgliedstaat der Europäischen Union (EU) heraus für das gesamte Unternehmen erbracht werden können – unter Berücksichtigung der jeweiligen nationalen Gesetzgebung. Besonders im Blickpunkt steht das Thema Know-Your-Customer (KYC). Mit KYC-Prozessen ist die Erhebung und Verifizierung von Daten gemeint, die aufgrund verschiedener rechtlicher Bestimmungen vorgenommen werden müssen. Von Bedeutung sind hierbei insbesondere die Geldwäschegesetze der einzelnen EU-Mitgliedstaaten, aber auch steuerrechtliche Regelungen – in Deutschland etwa die Abgabenordnung – sowie andere teilweise rein nationale, teils EU-rechtsgeprägte Vorschriften.

Diese Webseite nutzt Cookies, um bestimmte Funktionen zu ermöglichen und das Angebot zu verbessern. Indem Sie hier fortfahren, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.