Die Corona-Krise als Katalysator: Kontaktloses Bezahlen auf dem Vormarsch

27. April 2020

Zukünftige Nutzung Online-Banking 

Die Corona-Krise ist für die Verbraucher bislang kein zusätzlicher Grund, auf Online-Banking umzusteigen. Lediglich zwei Prozent der Befragten geben an, wegen der bisherigen Erfahrungen aus der Krise künftig stärker Online-Banking nutzen zu wollen. Allerdings betreiben mit 55 Prozent auch heute schon die meisten Deutschen Online-Banking.  Vor allem in den jüngeren und mittleren Altersgruppen bis 50 Jahre nutzen bis zu drei Viertel der Befragten bereits Online-Banking, um ihre Bankgeschäfte abzuwickeln; bei den Befragten ab 60 Jahre bewegt sich dieser Anteil noch lediglich unter einem Drittel (31 Prozent).

Pandemie beschleunigt Trend zum bargeldlosen Bezahlen 

Knapp über 60 Prozent der Deutschen zahlen – auch Corona-bedingt – inzwischen an Supermarkt- oder anderen Kassen mobil mit Karte oder Handy. Dabei hat rund ein Viertel der Befragten (26 Prozent) ihr Verhalten im Zuge der Corona-Krise geändert und verzichten nun in der Regel bewusst auf Barzahlungen. Weitere 35 Prozent hatten das bereits vor Ausbruch der Krise getan. Allerdings geben vier von zehn Befragten (37 Prozent) an, weiterhin genauso oft bar zu bezahlen wie vor der Krise.

Das Verhalten variiert erkennbar nach dem Alter: Unter den Befragten bis 50 Jahre gehört die jeweilige Mehrheit der Gruppe an, die bereits vor Ausbruch der Corona-Krise mehrheitlich mit Karte oder Handy bezahlt hat. Während in der Altersgruppe der 50- bis 59-Jährigen viele Befragte dem Wunsch des Einzelhandels gefolgt sind und nun aus hygienischen Gründen Barzahlungen vermeiden, haben die meisten Verbraucher über 60 Jahre ihr Verhalten diesbezüglich nicht verändert.

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