Diagramm zur repräsentativen Umfrage

Geldanlage 2019/2020

30. Dezember 2019

Wie haben die Bundesbürger ihr Geld 2019 angelegt und wie zufrieden waren sie damit?  

Das Finanzanlagen-Klima bleibt eher frostig: Weniger als die Hälfte der Deutschen legt überhaupt Geld an, wobei der Anteil der Anleger gegenüber 2018 sogar noch leicht abgenommen hat (von 49 auf 46 Prozent).  Und glücklich mit der Entwicklung ihrer Investitionen sind die wenigstens: nur vier von zehn zeigen sich mit der Wertentwicklung ihrer Anlagen 2019 zufrieden. Immerhin hat sich in dieser Hinsicht die Stimmung gegenüber dem Vorjahr leicht aufgehellt.

Hohe Präferenz für Sicherheit dominiert weiter das Anlageverhalten

Diejenigen, die Geld anlegen, tun dies trotz niedriger Zinsen auch weiterhin wie gewohnt sehr sicherheitsorientiert: Neun von zehn Befragten neigen – selbst bei größeren Renditechancen – auch künftig nicht zu mehr Risiko bei der Geldanlage. Trotz anhaltender Niedrigzinsen hat damit die Risikoaversion der Deutschen bei der Geldanlage gegenüber dem Vorjahr nur leicht abgenommen. 
Nichtdestotrotz haben die Anleger ihr Anlagemix gegenüber dem Vorjahr deutlich verbreitert: Aktien, Fonds und Tagesgeld haben am stärksten zugelegt. So nahmen Fondanteile von 34 auf 40 Prozent zu, Aktien von 26 auf 35 Prozent und Tagesgeld  von 24 auf 30 Prozent. Die Suche nach Sicherheit bestimmt offenbar auch die Trends für 2020: Wenn die privaten Investoren das nötige Geld zur Verfügung hätten, würden sie deutlich mehr Kapital vor allem in Immobilien, Fonds, Gold und festverzinsliche Wertpapiere investieren.

 

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