5. Mai 2015

Altersvorsorge einmal anders: Vermögenswirksame Leistungen nutzen!

Die anhaltend niedrigen Zinsen beeinträchtigen die private Altersvorsorge. Der Garantiezins für Lebensversicherungen wurde zum 1.1.2015 auf nur noch 1,25 Prozent abgesenkt. Wie lässt sich dennoch Kapital fürs Alter aufbauen? Wer als Arbeitnehmer vermögenswirksame Leistungen (VL) erhält, kann diese auch unkompliziert zur finanziellen Vorsorge für den Ruhestand nutzen. Je nach Tarifvertrag übernimmt der Chef einen Teil oder sogar die gesamte Sparrate der VL von bis zu 40 Euro im Monat. Das sind zwar auf den ersten Blick kleine Beträge. Sie können jedoch über die Jahre hinweg zu einem beachtlichen Vermögen führen, wenn man sie in renditestarke Fonds investiert.

Wer zum Beispiel 1980 begonnen hätte, bis heute konsequent 40 Euro monatlich in Aktienfonds Deutschland anzulegen (das wären bis heute insgesamt knapp 17.000 Euro), könnte nun nach 35 Jahren im Schnitt über ein Kapital von annähernd 100.000 Euro verfügen. Ein schöner Batzen zur Ergänzung der Altersvorsorge! Dabei sind alle Kosten einschließlich Ausgabeaufschlag berücksichtigt (nicht allerdings steuerliche Aspekte). Immerhin betrug die Rendite von Aktienfonds Deutschland in diesem Zeitraum durchschnittlich über acht Prozent jährlich. 

Zwar lässt sich die künftige Rendite nicht vorhersehen. Aktienfonds bieten jedoch auch weiterhin langfristig hohe Renditechancen. Nicht zu vergessen, dass der Staat das so genannte Beteiligungssparen – dazu gehören Aktienfonds – mit Zulagen fördert, wenn der Arbeitnehmer bestimmte Einkommensgrenzen nicht überschreitet. Damit werden VL-Leistungen für Arbeitnehmer mit geringem Einkommen noch attraktiver.

Pressekontakt:

Julia Topar
Pressesprecherin
Telefon: +49 30 1663-1240
julia.topar@bdb.de

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