30. Januar 2014

Bankenverband appelliert an Unternehmen: Mit der Umstellung auf SEPA nicht warten

Der Hauptgeschäftsführer des Bankenverbandes, Michael Kemmer, appelliert an alle Unternehmen und Vereine, jetzt zügig die Umstellung auf den europäischen Zahlungsverkehr SEPA voranzutreiben: „Trotz der zusätzlichen Übergangsfrist sollten alle, die den Stichtag 1. Februar 2014 nicht schaffen, jetzt alle Hebel in Bewegung setzen, um so schnell wie möglich SEPA-fit zu werden.“

SEPA

Zwar können die Banken die Nutzung der bisherigen Altverfahren bis zum 1. August 2014 ermöglichen, das sei „aber nicht Sinn der Sache“, so Kemmer. Vielmehr bleibe es dabei: „Ab dem 1. Februar gilt der SEPA-Zahlungsverkehr – alle anderen Zahlungsvorgänge sind dann Ausnahmen, die die Bank abwickeln kann, aber nicht notwendigerweise muss.“ Durch den jetzt geschaffenen Spielraum entstehe vielleicht bei dem einen oder anderen der Eindruck, dass man sich Zeit lassen könne, gibt Kemmer zu bedenken: „Wir haben die Sorge, dass der Druck jetzt nachlässt und einige Firmen ihre Bemühungen schleifen lassen. Dann stehen wir im Sommer wieder da, wo wir Mitte Januar standen – mit einer nicht ausreichenden Umsetzung. Deshalb muss klar sein: Eine weitere Verschiebung wird es nicht geben.“ Im Dezember 2013 waren laut Deutscher Bundesbank erst 45,4 Prozent der Überweisungen und nur 17,67 Prozent aller Lastschriften SEPA-konform.


Pressekontakt:
Julia Topar
Pressesprecherin
Bundesverband deutscher Banken
Telefon: +49 30 1663-1240
Telefax: +49 30 1663-1272

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