20. März 2014

Bankenverband begrüßt Einigung zur Bankenabwicklung

„Der heute erzielte Durchbruch bei den Verhandlungen zum  einheitlichen Abwicklungsmechanismus (SRM) und dem einheitlichen Bankenabwicklungsfonds (SRF) ist ein großer Schritt für mehr Finanzstabilität in Europa. Nun kann das Sicherheitsnetz der Bankenunion zeitgleich mit dem Start des einheitlichen Aufsichtsmechanismus gespannt werden“, erklärte Michael Kemmer, Hauptgeschäftsführer des Bankenverbandes. Durch die neue Sicherheitsarchitektur der Bankenunion sei sichergestellt, dass die Verantwortung für die Restrukturierung und Abwicklung eines Instituts auf derselben Ebene wie die Aufsicht liegen.  Der einheitliche Bankenabwicklungsfonds stelle im Zusammenspiel mit dem Bail-in Abwicklungsinstrument zudem sicher, dass der Steuerzahler nicht für etwaige Abwicklungskosten herangezogen werden muss. "Die nunmehr vorgesehene frühere Vergemeinschaftung von Mitteln des Fonds darf aber nicht dazu führen, dass unter nationaler Verantwortung entstandene Altlasten auf die europäische Ebene verschoben werden," so Kemmer weiter.

Kemmer betonte, dass die beschlossene Beitragspflicht für alle Institute zum Fonds richtig sei. Kemmer: "Letztlich profitieren alle Institute von Maßnahmen zur Sicherstellung der Finanzmarktstabilität." Im Übrigen hätte das Beispiel Spanien gezeigt, dass auch kleinere Institute systemische Risiken verursachen können.


Pressekontakt:
Thomas Schlüter
Pressesprecher
Bundesverband deutscher Banken
Telefon: +49 30 1663-1230

bankenverband.de/presse

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