10. Juni 2013

Bildungsministerin beim Bankenverband - Mehr Ökonomie in die Schulen

Der Bundesverband deutscher Banken kämpft für eine bessere ökonomische Bildung an Schulen. Denn nur wer die wirtschaftlichen Vorgänge versteht, die allen im Alltag begegnen - Miete zahlen, für das Alter vorsorgen, Versicherungen abschließen, Haushalt führen - kann sein Leben eigenverantwortlich als mündiger Verbraucher gestalten. In diesem Kontext steht das „Gespräch in der Burgstraße“ zu dem der Bankenverband heute Brandenburgs Bildungsministerin  Dr. Martina Münch, Wirtschaftswissenschaftler Prof. Dr. Thomas Retzmann, Verbraucherzentralenchef Gerd Billen und Finanzberater Grischa Schulz eingeladen hat. Gestritten werden soll über die Fragen: Wird für die Wirtschaftsbildung zu wenig getan? Was kann Bildungspolitik überhaupt leisten? Und welche Rolle können private Initiativen, Unternehmen und Verbände spielen, die sich für eine bessere ökonomische Bildung engagieren? Und: Brauchen wir ein Schulfach Wirtschaft?

Aktuelle Studien zeigen immer wieder einen erheblichen Mangel an ökonomischer Bildung in der Bevölkerung auf. Gerade junge Menschen haben große Lücken im Wirtschafts- und Finanzwissen. Michael Kemmer, der Hauptgeschäftsführer des Bankenverbandes meint dazu: „Es reicht eben nicht aus, dass Wirtschaft in irgendeiner Form auf den Lehrplänen steht. Wirtschafts- und Finanzwissen muss von dafür ausgebildeten Fachlehrern als ganzheitliches Thema unterrichtet werden. Dafür setzt sich der Bankenverband weiterhin ein.“ Auch die meisten Jugendlichen und jungen Erwachsenen erachten ein Fach Wirtschaft in der Schule als wünschenswert. Die jüngste Jugendstudie des Bankenverbandes belegt: 76 % der 14- bis 24 Jährigen (71 % der Schüler) befürworten, wirtschaftlichen Sachverhalten im Schulunterricht größeren Raum zu geben. Und etwas mehr als zwei Drittel, nämlich 68 % der 14- bis 24 Jährigen (63 % der Schüler), wünschen sich ein eigenes Schulfach „Wirtschaft“.


Pressekontakt:
Julia Topar
Pressesprecherin
Bundesverband deutscher Banken
Telefon: +49 30 1663-1240
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www.bankenverband.de/presse

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