3. November 2016

Deutsche stellen Schulen kein gutes Zeugnis aus

Umfrage zu Bildung in Deutschland zeigt geteiltes Bild

Mehr als die Hälfte der Deutschen (51%) hält die Schulbildung in ihrem Land nur für durchschnittlich, jeder Zehnte sogar für schlecht - das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Bundesverbandes deutscher Banken, die die GfK Marktforschung durchgeführt hat. Zugleich meinen aber fast zwei Drittel der Befragten (63%), dass Deutschland bei der Qualität von Bildung und Ausbildung zu den führenden Ländern in Europa gehöre. „Eine gelungene Bildungspolitik ist Voraussetzung dafür, dass Deutschland seine ökonomische Spitzenstellung erhalten kann“, bewertet der Präsident des Bankenverbandes, Hans-Walter Peters, die Ergebnisse: „Die politische und gesellschaftliche Aufgabe muss klar darauf ausgerichtet sein, die Qualität der Bildung zu verbessern. Wir dürfen uns nicht auf dem Status Quo ausruhen.“

Anlässlich des Deutschland-Dialogs der privaten Banken, REFLEXIONEN, den der Bankenverband in diesem Jahr in Kooperation mit der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) durchführt, unterstreicht BDA-Präsident Ingo Kramer: „Ich sehe große Chancen in der Digitalisierung, wenn wir uns und die jungen Menschen optimal darauf vorbereiten. Wirtschaft 4.0 ist das Stichwort der Stunde, Bildung 4.0 muss die Konsequenz sein. Ich begrüße den von Bundesministerin Wanka angebotenen ´Pakt für digitale Bildung` nachdrücklich. Bund und Länder sollten hier eng kooperieren.“

Daran anschließend weist Peters auf den Zusammenhang zwischen ökonomischer Bildung und einem selbstbestimmten Leben hin: „Bildung befähigt die Menschen, ein selbstbestimmtes und verantwortungsbewusstes Leben zu führen. Deshalb setzen wir private Banken uns seit vielen Jahren für das Thema Wirtschaft in den Schulen ein und engagieren uns für die Vermittlung von Wissen über Geld und Finanzen. Denn nur mündige Verbraucher sind auch in der Lage, richtige Entscheidungen zu treffen.“

Pressekontakt:

Tanja Beller
Pressesprecherin
Telefon: +49 30 1663-1220
tanja.beller@bdb.de

 

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