29. April 2013

Die neuen 5-Euro-Scheine kommen

Wer in dieser Woche Bargeld abhebt, kann mit viel Glück einen der neuen 5-Euro-Geldscheine in den Händen halten. Die Europäische Zentralbank bringt die neue Serie ab dem 2. Mai über Geldautomaten und Bankschalter in den Umlauf. Die zweite Banknoten-Generation wird Europa-Serie genannt, weil die Geldscheine im Wasserzeichen und im Hologramm den Kopf der griechischen Göttin Europa zeigen. Das neue Geld ist noch fälschungssicherer, als die bisherigen Euroscheine und hat eine Reihe verbesserter Sicherheitsmerkmale.

So ist z.B. die Smaragdzahl links bzw. rechts unten auf der Banknote neu dazugekommen. Sie zeigt das glänzende Wertzeichen des Geldscheins, ein Lichtbalken der darüber wandert, verändert je nach Blickwinkel seine Farbe von smaragdgrün zu tiefblau. Das Wasserzeichen, das im Gegenlicht auf der Vorder- und Rückseite des Scheins zu erkennen ist, zeigt bei den neuen Geldscheinen das Portrait der Europa und die Wertzahl der Banknote. Das Hologramm ist ein durchgehender, silberfarben changierender Streifen auf der Vorderseite der Banknote, der nun das Eurosymbol, den Kopf der Europa und zusätzlich noch das Gebäude bzw. das Motiv auf der Banknote enthält.

Neu ist auch, dass die Abkürzung für EZB künftig in neun – statt wie bisher fünf - Sprachen die Banknote zieren. Der Schriftzug ist von hinten in den Geldschein gestanzt und deshalb leicht erhaben. So lassen sich echte Banknoten relativ leicht von Fälschungen unterscheiden. Wer sich unsicher ist, ob er einen echten oder falschen Fünfer in den Händen hält, sollte sowohl bei den alten als auch bei den neuen Banknoten das Prinzip „Fühlen, Sehen, Kippen“ anwenden. Man kann dezent mit dem Finger z.B. die EZB- Abkürzungen er-fühlen. Zum Überprüfen des Hologramms reicht es, den Schein kurz zu kippen. Das Wasserzeichen ist im Gegenlicht zu sehen. Hat man trotzdem das Gefühl, Falschgeld z.B. an der Supermarktkasse ausgehändigt bekommen zu haben, der sollte entweder zur Hausbank, einer Filiale der Bundesbank oder gleich zur Polizei gehen. In keinem Fall darf vermeintliches Falschgeld weitergegeben werden. Wer das tut, macht sich strafbar.

Nach und nach werden die bisherigen fünf-Euro-Scheine aus dem Verkehr gezogen. Aber keine Angst: Sie behalten weiter ihre Gültigkeit. Die höheren Stückelungen (10, 20, 50, 100, 200 und 500 Euro) sollen in den kommenden Jahren sukzessive in den Umlauf gebracht werden.


Pressekontakt:
Julia Topar
Pressesprecherin
Bundesverband deutscher Banken
Telefon: +49 30 1663-1240
Telefax: +49 30 1663-1272
julia.topar@bdb.de
www.bankenverband.de/presse

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