3. Dezember 2015

Energieeffizienz fördern: Banken als Finanzierungspartner

„Gerade kleine und mittlere Betriebe haben noch erhebliche Energiesparpotenziale. Um diese auszuschöpfen, müssen sie vielfach erst einmal investieren. Die privaten Banken stehen als Finanzierungspartner bereit“, erklärt Michael Kemmer, Hauptgeschäftsführer des Bankenverbandes, in Berlin. Mit den gerade neu eingeführten Energieaudits haben auch kleine und mittlere Unternehmen (KMU) ein sinnvolles Instrument an der Hand, um ihren Energieverbrauch zu analysieren und anschließend konkrete Effizienzmaßnahmen umzusetzen.

Im Gegensatz zu großen Unternehmen sind sie hierzu zwar nicht gesetzlich verpflichtet. Dennoch könne es auch für sie sinnvoll sein, sich mit den Energieaudits einen Überblick über ihren Energieverbrauch zu verschaffen, ihr Energiemanagement anzupassen und damit ihre Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Kemmer betont: „Die Banken bieten ihren Unternehmenskunden dazu unterschiedliche Finanzierungsmöglichkeiten; vor allem stellen sie Investitions- und Förderkredite bereit.“

Denn für viele KMU sei der Bankkredit weiterhin die wichtigste Quelle der Außenfinanzierung. Viele Unternehmenskunden nutzten zudem über ihre Hausbank Förderkredite der KfW oder der Landesförderbanken. Die KfW hat dafür zum 1. Juli 2015 die KfW-Energieeffizienzförderung neu strukturiert und ausgeweitet. Kemmer: „Es gibt in Deutschland eine Vielzahl von Förderprogrammen, mit denen Betriebe Investitionen in höhere Energieeffizienz finanzieren können. Unternehmen sollten sich über passende Angebote bei ihrer Hausbank informieren.“

Weitere Informationen zum Thema sowie praktische Finanzierungs-Tipps bietet die Broschüre fokus|unternehmen „Energieeffizienz in kleinen und mittleren Unternehmen finanzieren“. Diese Publikation ist in enger Zusammenarbeit mit dem Beirat fokus|unternehmen entstanden, in dem unter anderem die Wirtschaftsverbände BDI, BGA, DIHK sowie ZDH vertreten sind. Sie kann kostenfrei online bestellt oder heruntergeladen werden unter bankenverband.de/publikationen.

Pressekontakt:
Dr. Kerstin Altendorf
Pressesprecherin
Telefon: +49 30 1663-1250
kerstin.altendorf@bdb.de

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