13. April 2015

Fitschen sieht für Banken weiterhin große Herausforderungen

„Es ist und bleibt eine Zeit großer Herausforderungen für Banken“, sagt Jürgen Fitschen, Präsident des Bankenverbandes, anlässlich des Jahresempfanges in Berlin. „Neben den erheblichen Anstrengungen, die Banken zur Umsetzung und Einhaltung neuer regulatorischer Vorgaben unternehmen müssen, stellen die niedrigen Zinsen eine große Belastung dar – nicht nur für Sparer und Anleger, sondern auch für die Banken“.

Aufgrund der hohen Bedeutung der Zinseinnahmen seien die deutschen Kreditinstitute von den niedrigen Zinsen besonders betroffen. Darüber hinaus hinterlasse die Risikoscheu vieler Anleger auch Spuren bei den Provisionseinnahmen. „Geringere Ertragsmöglichkeiten auf der einen und regulierungsbedingt höhere Kosten auf der anderen Seite – dieser Mix ist alles andere als unproblematisch“, so Fitschen in seiner Rede. „Profitable Banken sind kein Luxus. Sie sind eine essentielle Voraussetzung für eine offene und exportorientierte Volkswirtschaft wie die deutsche.“

„Wir werden die Niedrigzinsphase nur überwinden, wenn wir die Wachstumsschwäche in Europa konsequent angehen und Investitionen fördern. Dazu gehört auch, dass die Politik die Auswirkungen der Finanzmarktregulierung auf das Wirtschaftswachstum im Blick behält und dort wo notwendig Wachstumshemmnisse beseitigt.“

Pressekontakt:
Lars D. Hofer
Pressesprecher
Telefon: +49 30 1663-1210
lars.hofer@bdb.de

Drucken/PDF

Diese Webseite nutzt Cookies, um bestimmte Funktionen zu ermöglichen und das Angebot zu verbessern. Indem Sie hier fortfahren, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.