11. Mai 2016

Kinderkonto: Frühzeitig mit Geld umgehen lernen

Heute wachsen die Kinder schon in jungen Jahren ganz selbstverständlich mit Technik auf – Smartphone, X-Box, Playstation, Tablet. Da sollte man den Kleinen auch schon früh den verantwortungsvollen Umgang mit Geld vermitteln. Je früher sie dies lernen, desto leichter fällt ihnen der Start in die Unabhängigkeit. Das geht am besten mit einem eigenen Konto.  

Banken bieten Kinderkonten meist ab dem siebten Lebensjahr an, wenn Kinder beschränkt geschäftsfähig sind. Wann der passende Zeitpunkt für eine Kontoeröffnung ist, bleibt letztendlich den Eltern überlassen. Keine Sorge: Das Konto wird grundsätzlich nur auf Guthabenbasis geführt und die Kontoverantwortung liegt bis zur Volljährigkeit des Kindes bei den Erziehungsberechtigten. Eltern dürfen auch genau festlegen, was das Kind darf oder nicht darf. So kann das Kind zum Beispiel eine Bankkundenkarte bekommen, damit es am Geldautomaten sein Taschengeld abheben, oder am Terminal einzahlen oder Kontoauszüge ausdrucken kann. Welche Befugnisse Sie Ihrem Kind einräumen liegt ganz bei Ihnen.

Kreditkarten bekommen Kinder erst ab der Volljährigkeit. Ausnahme: Eine Prepaid-Kreditkarte, die mit einem bestimmten Betrag aufgeladen wird. Das ist beispielsweise sinnvoll, wenn Minderjährige zum Schüleraustausch für eine bestimmte Zeit ins Ausland gehen. Wenn das Guthaben aufgebraucht ist, können die Eltern das Kartenkonto von Deutschland aus wieder aufladen.

Tipp: Die Angebote für Kinder- und Jugendkonten sind vielfältig. Daher sollten sich Eltern zunächst bei ihrer Hausbank informieren und beraten lassen. Wichtig: Zur Kontoeröffnung müssen beide Elternteile zustimmen.


Pressekontakt:
Julia Topar
Pressesprecherin
Telefon: +49 30 1663-1240
julia.topar@bdb.de

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