8. März 2017

Mit vermögenswirksamen Leistungen dem Nullzins trotzen

Wie lässt sich trotz der Nullzinspolitik langfristig Kapital aufbauen, zum Beispiel fürs Alter? Wer als Arbeitnehmer vermögenswirksame Leistungen (VL) erhält, kann diese auch unkompliziert zur finanziellen Vorsorge für den Ruhestand nutzen. Je nach Tarifvertrag oder Arbeitsvertrag übernimmt der Chef einen Teil oder sogar die gesamte Sparrate der VL von bis zu 40 Euro im Monat. Das sind zwar auf den ersten Blick kleine Beträge. Auf sie verzichten sollte man jedoch nicht. Denn sie können über die Jahre hinweg zu einem beachtlichen Vermögen führen, wenn sie in renditestarke Fonds investiert werden.

Ein Beispiel: Wer vor 35 Jahren begonnen hätte, bis heute konsequent 40 Euro monatlich in Aktienfonds Deutschland anzulegen - das wären bis heute also insgesamt 16.800 Euro - könnte nun über ein Kapital von etwa 80.000 Euro verfügen. Ein hübscher Betrag zur Ergänzung der Altersvorsorge! Dabei sind alle Kosten einschließlich Ausgabeaufschläge beim Fondskauf berücksichtigt (nicht allerdings steuerliche Aspekte). Immerhin betrug die Rendite von Aktienfonds Deutschland in diesem Zeitraum durchschnittlich etwa 7,5 Prozent jährlich.

Zwar lässt sich die künftige Rendite nicht vorhersehen. Aktienfonds bieten jedoch auch weiterhin langfristig hohe Renditechancen. Nicht zu vergessen, dass der Staat das so genannte Beteiligungssparen – dazu gehören Aktienfonds – mit Zulagen fördert, wenn der Arbeitnehmer bestimmte Einkommensgrenzen nicht überschreitet. Damit werden VL für Arbeitnehmer mit geringem Einkommen noch attraktiver.

Pressekontakt:

Julia Topar
Pressesprecherin
Telefon: +49 30 1663-1240
julia.topar@bdb.de

 

 

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