21. März 2017

Kemmer zur CeBit: Robo-Advice als großes Zukunftsthema für Banken wie FinTechs

„Die Digitalisierung hält Schritt für Schritt Einzug in das Wertpapiergeschäft, das sehen wir auch auf der derzeit laufenden CeBit“, erklärt Michael Kemmer, Hauptgeschäftsführer des Bankenverbandes, mit Blick auf die diese Woche in Hannover stattfindende IT-Leistungsschau. Wie eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Bankenverbandes ergeben hat, kennen zwar 90 Prozent der Deutschen den Begriff „Robo-Advice“ noch nicht, aber das liegt wohl auch an den vielfältigen Erscheinungsformen. Viele Kunden sind schon mit einem Online-Anlagetool ihrer Bank in Berührung gekommen, manche haben bereits über spezielle Apps ihr Geld angelegt – ohne dem Label Robo-Advice dabei zu begegnen.

Kemmer: „Obwohl Robo-Advice gerade erst aus den Kinderschuhen herauswächst, zeigt sich bereits heute: Digitale Angebote zur Vermögensanlage sind für Banken wie FinTechs ein Zukunftsthema. Das Wachstumspotenzial ist groß.“ Beide Welten kommen hier zusammen und finden neue Formen der Kooperation. Der Bankenverband hat dafür seit April 2016 mit dem „Kommunikationsforum Digital Banking“ für FinTech-Unternehmen und Banken eine eigene Austauschplattform. „Das funktioniert sehr gut und beide Seiten konnten daraus bereits viel mitnehmen“, wie Kemmer betont. Ganz aktuell nehmen im gemeinsamen Positionspapier Bankenverband und FinTechs eine gemeinsame Standortbestimmung zu Chancen und Herausforderungen von Robo-Advice vor.

Zunächst war die Partnerschaft von Banken, Verband und FinTechs im Kommunikationsforum auf ein Jahr angelegt. „Es ist aber keine Frage, dass wir weitermachen. Aufgrund der guten Erfahrungen stehen wir mit neuen Formaten für die künftige Zusammenarbeit mit FinTechs in den Startlöchern“, betont der Hauptgeschäftsführer. Zum einen sei ein hochkarätig besetztes Gremium auf Ebene der Chief Digital Officer aus den Banken und führenden Köpfen aus FinTech-Unternehmen in der Planung. Zum anderen solle es mehrmals im Jahr ein großes Digital-Forum geben, das auch offen sei für Wissenschaftler, Entwickler und natürlich auch für Politik und Verwaltung.

Pressekontakt:

Dr. Kerstin Altendorf
Pressesprecherin
Telefon: +49 30 1663-1250
kerstin.altendorf@bdb.de

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