21. Mai 2013

Schneller tilgen spart viel Geld

Für Baufinanzierer sind goldene Zeiten angebrochen. Das historisch niedrige Zinsniveau ermöglicht Kreditfinanzierungen zu sehr günstigen Konditionen. So sind Hypothekendarlehen mit zehnjähriger Zinsbindung für unter drei Prozent zu haben. Der langfristige Durchschnittszins liegt bei mehr als dem Doppelten.

Wer einen Kredit aufnehmen möchte, darf aber nicht nur die Zinskonditionen im Blick haben, sondern muss auch festlegen, wie hoch die Tilgungsrate sein soll. Die früher oft übliche Anfangstilgung von einem Prozent führt bei niedrigen Zinsen zu recht langen Kreditlaufzeiten. Wer es sich leisten kann, sollte einen höheren Tilgungssatz wählen, auch wenn dadurch die monatliche Rate steigt. So ist man nicht nur schneller schuldenfrei, sondern spart auch viel Geld.

Wer beispielsweise ein Darlehen von 100.000 Euro zu einem Sollzinssatz von drei Prozent aufnimmt, der hat seine Schulden bei einer anfänglichen Tilgungsrate von einem Prozent erst nach etwa 46 Jahren getilgt. In dieser Zeit zahlt er an Zinskosten insgesamt rund 85.000 Euro. Entscheidet sich der Kreditnehmer stattdessen für eine Anfangstilgung von drei Prozent, so ist er bereits nach etwa 23 Jahren schuldenfrei. Die Zinskosten belaufen sich in diesem Fall nur auf ca. 39.000 Euro. Das ist weniger als halb so viel. Bei einem anfänglichen Tilgungssatz von fünf Prozent würde sich die Laufzeit sogar auf knapp 16 Jahre reduzieren, und die Zinskosten summierten sich auf knapp 26.000 Euro.

Pressekontakt:
Julia Topar
Pressesprecherin
Bundesverband deutscher Banken
Telefon: +49 30 1663-1240
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