Steigt der Goldpreis weiter?

9. Februar 2017

In unsicheren Zeiten flüchten Anleger oft ins Gold. Trotz seines Rufs als sicherer Hafen kann man beim Gold aber nicht von einer stabilen Wertentwicklung ausgehen. Der Goldpreis unterliegt vielmehr starken Schwankungen. So erreichte der Preis für eine Feinunze Gold (31,1 g) im Jahresdurchschnitt 2012 mit 1.298 Euro einen Höchststand (siehe Grafik). Dann ging es bergab. 2014 fiel der Goldpreis deutlich unter 1000 Euro. 2016 stieg er auf 1.127 Euro im Jahresdurchschnitt. Auch im Januar 2017 bewegte er sich auf diesem Niveau, zog aber Anfang Februar wieder deutlich an. Derzeit (Februar 2017) ist Gold mehr als dreimal so teuer wie vor 15 Jahren und mehr als doppelt so teuer wie vor zehn Jahren.

Gold ist keine klassische Anlage, da es keine Zinsen oder Dividenden abwirft. Eine Rendite lässt sich nur aus einem steigenden Goldpreis erzielen. Im Rahmen einer breiten Vermögensstreuung wird zumeist dazu geraten, Gold mit nur etwa fünf bis maximal zehn Prozent beizumischen.

Pressekontakt:

Tanja Beller
Pressesprecherin
Telefon: +49 30 1663-1220
tanja.beller@bdb.de

 

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