5. April 2018

Taschengeld & Geldgeschenke: Wann lohnt sich ein Konto für mein Kind?

Taschengeld bar oder aufs Kinderkonto? Wohin mit kleinen Geld-Geschenken und Belohnungen von den Großeltern, Onkeln und Tanten – ins Sparschwein oder doch besser auf die Bank? Für viele Eltern stellen sich diese Fragen im Alltag, denn es zahlt sich aus, wenn man mit Geld haushalten kann – und das gilt auch für die eigenen Kinder! Wer Geldgeschenke und Taschengeld auf die hohe Kante legt, kann sich irgendwann auch etwas größere Wünsche erfüllen. Aber ab wann lohnt sich ein eigenes Konto für das Kind?

Sparkonten gibt es für alle Altersstufen, ein eigenes Kinderkonto frühestens ab dem siebten Lebensjahr – dann sind Kinder beschränkt geschäftsfähig. Bis zur Volljährigkeit tragen die Eltern die Verantwortung und dürfen auch festlegen, ob das Kind zum Beispiel eine Bankkundenkarte haben darf, um Geld abzuheben und Kontoauszüge auszudrucken. In jedem Fall werden Konten Minderjähriger aber ausschließlich auf Guthabenbasis geführt – in den Dispo kann das Konto also nicht rutschen.

Große Geldgeschenke sind in jedem Fall besser auf einem separaten und sogenannten mündelsicheren Kinderkonto aufgehoben. Als mündelsicher kann und darf eine Geldanlage nur dann bezeichnet werden, wenn ausgeschlossen ist, dass der Anleger einen Verlust erwirtschaftet. Hinzu kommt: Kindern stehen für ihre Kapitaleinkünfte eigene Steuerfreibeträge zu (801 Euro/Jahr). Das Kinderkonto spart so unter Umständen also auch Steuern. Und wer frühzeitig damit anfängt, monatlich regelmäßige Beträge für sein Kind etwa in einem Fondssparplan anzulegen, kann damit später den Führerschein, die Ausbildung oder einen Auslandsaufenthalt finanzieren.

Noch mehr Tipps zu Taschengeld & Co. finden Sie in unserem Video.

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