19. Dezember 2013

Vorsicht vor Trickbetrügern im Weihnachtstrubel

Kurz vor Weihnachten herrscht immer besonders viel Trubel. Besorgungen müssen erledigt, Geschenke in letzter Minute gekauft werden und auf den Weihnachtsmarkt wollen auch noch alle am letzten Adventswochenende. Dies bedeutet auch, dass Taschendiebe und Trickbetrüger Hochkonjunktur haben. Im Gedränge merkt so mancher nicht, wenn ihm sein Portemonnaie aus der Tasche entwendet wird, oder an der Kaufhauskasse bei der Eingabe der PIN über die Schulter geschaut wird.

Was aber tun, wenn die girocard (ehemals EC-Karte) oder die Kreditkarte verschwunden sind. Und: Wie schütze ich mich am besten vor Kartenmissbrauch? Mit knapp 19 % sind Kaufhäuser die beliebtesten Orte für Kartendiebstahl. Deshalb ist es ganz wichtig - gerade in der Weihnachtszeit, wenn man sich auf die Geschenkesuche konzentriert - immer die Handtasche im Blick behalten. Beim Bezahlen mit der Karte sollte man auf jeden Fall einige Verhaltenstipps berücksichtigen:
 

  • Die Geldbörse mit der giro- und Kreditkarte bewahrt man am besten in einer verschließbaren Jackeninnentasche oder in der gut verschlossenen Umhängetasche auf. Und
  • am Kassenterminal oder am Geldautomaten bei der Eingabe der persönlichen Geheimzahl (PIN) immer darauf achten, dass einen niemand beobachtet. Am besten legt man die freie Hand während der Eingabe über das Tastenfeld, dann geht man ganz sicher, dass niemand zuschauen kann.
  • Es empfiehlt sich, in kurzen Abständen, die Kontoauszüge zu überprüfen. Natürlich kauft man vor Weihnachten besonders viel ein – deshalb sollte man kontrollieren, ob die Beträge auch korrekt abgebucht werden. Wer nicht plausible Umsätze entdeckt, sollte sofort seine Bank kontaktieren.


Im Ernstfall sollten Bankkunden sofort ihre Karten sperren lassen. Dazu ist es wichtig, dass man Kontonummer, Bankleitzahl und eventuell sogar die Kartennummer parat hat, damit die Bank oder die Sperrhotline das Ganze möglichst zügig bearbeiten kann. Die kostenlose App des Bankenverbandes („Reise+Geld“) für iPhone und Android bietet einen Click-to-Call zu allen wichtigen SOS-Kartensperrnummern an. Ebenfalls hilfreich ist der SOS-Infopass von kartensicherheit.de, der eine Übersicht aller wichtigen Sperrnummern hat. Wer beim Adventsbummel feststellt, dass der Geldbeutel weg ist, sollte schnell handeln. Die Sperrnummer der deutschen Kreditwirtschaft für die girocard ist die 01805 021021. Den zentralen Sperrnotruf erreichen Sie unter der 116 116. Beide sind rund um die Uhr erreichbar.


Pressekontakt:
Julia Topar
Pressesprecherin
Bundesverband deutscher Banken
Telefon: +49 30 1663-1240

bankenverband.de/presse

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