25. Mai 2014

Wer stabile Banken will, muss mehr Europa wollen! Verband der privaten Banken ruft Mitarbeiter und Kunden zur Teilnahme an der Europawahl auf

"In keinem anderen Teil der europäischen Wirtschaft hat sich die Handlungswilligkeit und die Handlungsfähigkeit der europäischen Institutionen so massiv bewiesen wie im Bankensektor", so Michael Kemmer, Hauptgeschäftsführer des Bankenverbandes. Vor der anstehenden Europawahl weist der Bankenverband auf die umfangreichen und derzeit in die Praxis umgesetzten neuen Vorgaben hin, die in der letzten Wahlperiode des Europäischen Parlamentes verabschiedet wurden. "Mit über 40 europäischen Gesetzgebungsinitiativen wurden die Lehren aus der Finanzkrise gezogen; in vielen Handlungsfeldern der Banken ist kein Stein auf dem anderen geblieben, ob bei den Kapital- und Liquiditätsvorgaben, im Wertpapierhandel, bei der Vergütung oder insbesondere bei der neuen europäische Bankenaufsicht," so Kemmer.

Auch wenn man über manche Details der neuen Regeln streiten kann: Aus Sicht des Bankenverbandes kann kein Zweifel daran bestehen, dass die richtige Reaktion auf die Finanz- und Staatsschuldenkrise nur eine europäische Antwort sein kann, weil nationale Lösungswege scheitern müssen. Die europäischen Institutionen und damit auch das jetzt zur Neuwahl anstehende Parlament haben aus Sicht des Bankenverbandes in schwierigster Zeit verantwortungsvoll, engagiert und erfolgreich gearbeitet.

"Wir rufen deshalb voller Überzeugung die Bürgerinnen und Bürger, vor allem aber auch unsere eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf, sich an der Europawahl am kommenden Sonntag zu beteiligen und mit ihrer persönlichen Wahlentscheidung die demokratischen und pro-europäischen Kräfte zu stärken," so Michael Kemmer.

Pressekontakt:
Thomas Schlüter
Pressesprecher
Bundesverband deutscher Banken
Telefon: +49 30 1663-1230

bankenverband.de/presse

Drucken/PDF

Cookie Einstellungen