Martin Zielke

Diese Wochen haben gezeigt, wie wichtig dauerhaft stabile Banken sind

Statement von Martin Zielke, Präsident des Bundesverbandes deutscher Banken, Berlin, und Vorsitzender des Vorstands Commerzbank AG, Frankfurt am Main anlässlich der Vorstandssitzung des Bankenverbandes in Frankfurt am Main, 23. April 2020

Es gilt das gesprochene Wort.

Meine Damen und Herren,

lassen Sie mich heute zu allererst einen Dank aussprechen. Leider mussten wir den Bankentag wegen der Corona-Pandemie absagen. So konnte ich mich nicht vor unseren Gästen bei Hans-Walter Peters öffentlich bedanken. Das hole ich hier umso herzlicher nach. Hans-Walter Peters hat die privaten Banken vier Jahre als Präsident des Bundesverbandes deutscher Banken hervorragend repräsentiert, zahlreiche wichtige Themen angepackt und erfolgreich umgesetzt.

Dafür gebührt ihm unser aller und mein persönlicher großer Dank! 

Ich möchte Ihnen an dieser Stelle auch sagen: Selbst wenn die Herausforderungen gewaltig sind: Ich freue mich auf die neue Aufgabe!

Jeder in Politik, Wirtschaft und im Privaten ist heute aufgerufen, besonnen, verlässlich und mutig zu handeln – in einer Situation, deren Ausmaß und Dauer noch nicht genau abzusehen sind. Genau das habe ich mir zum Ziel gesetzt.

Corona-Krise: Banken in der Verantwortung! 

Meine Damen und Herren, die gegenwärtige Lage hätte vor wenigen Monaten noch niemand für denkbar gehalten. Die Corona-Pandemie hat Europa und die Welt mit enormer Wucht getroffen. Sie stellt eine beispiellose Herausforderung für uns alle dar. 

In einer historischen Ausnahmesituation ist es von entscheidender Bedeutung, dass die Politik einen klaren Kurs vorgibt. Das ist geschehen. Die deutsche Politik hat mit weitreichenden Zusagen und Programmen schnell und entschlossen gehandelt. Sie hat enorme Anstrengungen unternommen und große Summen mobilisiert, um die wirtschaftlichen Belastungen abzumildern – dafür mein großer Dank! Und sie hat den Rat der Banken gesucht und auch bekommen, auch von mir persönlich.

Wir wissen, dass es in dieser Situation auch auf die Banken ankommt. Seit einigen Wochen schon sind Tausende Mitarbeiter unserer Institute fast rund um die Uhr damit beschäftigt, die vielen Kreditanträge so zügig wie irgend möglich zu bearbeiten. Und dabei arbeiten die Banken selbst unter erschwerten Corona-Bedingungen. Allein bei den beiden großen privaten Banken arbeiten derzeit knapp 90.000 Mitarbeiter im Homeoffice. Sie sind weiterhin für ihre Kunden da, machen Sonderschichten für die Kreditprüfung und Beratung. Unser Auftrag und unsere Verantwortung sind klar: Wir müssen unsere Kunden möglichst schnell und unbürokratisch mit der nötigen Liquidität versorgen. Und wir nehmen diese Verantwortung an. Dafür sind Banken da. 

Wirtschaftlich solide Unternehmen und Selbständige, die trotz funktionierender Geschäftsmodelle plötzlich und unverschuldet vor dem Aus stehen, dürfen in dieser Situation nicht allein gelassen werden. Es ist in unser aller Interesse, dass sie diese Krise möglichst gut überstehen und bald wieder in vollem Umfang ihren Beitrag zu unserem Wohlstand leisten können – mit den Banken an ihrer Seite. 

In dieser Situation ist aber auch deutlich geworden, dass Banken nicht jeden Kreditwunsch erfüllen können und dürfen. Das hat teilweise für Irritationen gesorgt. Lassen Sie mich dazu folgendes sagen: Banken müssen auch in der gegenwärtigen Situation jeden einzelnen Kreditantrag sorgfältig und in festgelegten Prozessen prüfen; das schreiben die Regularien der KfW vor. Glauben Sie mir, wir versuchen sehr vieles möglich zu machen. Wir vergeben jeden Kredit, den wir vergeben können. Wir müssen aber auch Kundenwünsche ablehnen, wenn die regulatorischen Vorgaben uns keinen Spielraum lassen. 

Das gilt auch dann, wenn wir nur 20 oder 10 Prozent des Ausfallrisikos tragen. Denn diese Krise wird wirtschaftliche Spuren hinterlassen und zu vielen Kreditausfällen führen. Künftige Wertminderungen ausstehender Kredite sind unausweichlich und werden sich trotz der hohen staatlichen Haftungsübernahme auch in den Bilanzen der Banken wiederfinden. Auch in diesen schwierigen Zeiten kommen wir deswegen um die Einhaltung der aufsichtlichen Vorgaben nicht herum. 

Uns allen ist klar: Auch den Banken stehen große Herausforderungen bevor. Aber in dieser Situation sind die deutschen Institute stabil und gut vorbereitet. Wir sind liquide und gut kapitalisiert. Und wir sind fest entschlossen, unseren Kunden aus dieser schwierigen Situation herauszuhelfen. Banken werden zur Lösung dieser großen Krise gebraucht. Wir wollen und werden unseren Beitrag dazu leisten.

Entwicklungen und Themen nach Corona

Die Corona-Krise ist eine echte Zäsur. Verhaltensweisen und Einstellungen werden sich verändern. Wir werden uns an eine neue Normalität gewöhnen müssen. 

Corona hat auch auf die Themen Auswirkungen, die für unsere Branche und damit für den Verband von zentraler Bedeutung sind: die Digitalisierung, Europa, die Bankenregulierung, das Thema Nachhaltigkeit und Sustainable Finance. Lassen Sie mich einige kurz ansprechen.

Digitalisierung

Wir erleben gerade, dass die Digitalisierung einen großen Schub erfährt. Millionen Menschen arbeiten im Homeoffice, Videokonferenzen werden zu einer Selbstverständlichkeit. Die Digitalisierung wird noch wichtiger!

Das Online Banking verzeichnet große Zuwachsraten, und speziell das kontaktlose Bezahlen ist in den letzten Wochen zu einem echten Renner geworden. Inzwischen ist jede zweite Zahlung, die mit der girocard getätigt wird, kontaktlos – Ende letzten Jahres lag dieser Wert nur bei 35 Prozent. 

Digitale Banklösungen werden auch nach der Krise stärker genutzt und nachgefragt werden. Bereits heute werden von den mehr als 100 Millionen Girokonten über 70 Prozent online geführt. Die App meines Hauses wird im Schnitt sieben Mal pro Tag von Kunden aufgerufen. Unternehmen wie Privatkunden dürften künftig noch passendere Angebote verlangen – auch bei komplexeren Bankgeschäften. Die Kreditinstitute sind gefordert, ihre Angebote weiter auszubauen. Unser Anspruch muss es sein, Treiber der Digitalisierung und technologisch ganz vorne mit dabei zu sein. 

Wir brauchen aber auch die passenden Rahmenbedingungen, damit wir in Europa unser digitales Potenzial besser ausschöpfen und im Wettbewerb mit den Tech-Giganten bestehen können. Unsere Unternehmen – und damit meine ich nicht nur die Kreditwirtschaft – sitzen zum Teil auf einem enormen Datenschatz! Um dieses gigantische Wissen zum Vorteil unserer Wirtschaft optimal nutzen zu können, brauchen wir Rechtssicherheit und eine Weiterentwicklung der rechtlichen Rahmenbedingungen, am besten auf europäischer Ebene. 

Mit der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) hat Europa einen Maßstab gesetzt, der teilweise schon in anderen Ländern außerhalb Europas übernommen worden ist. Wir sollten uns dafür einsetzen, dass der europäische Datenschutz international zum Standard wird. Das würde unsere Wettbewerbsposition deutlich stärken. 

Davon abgesehen aber müssen wir in Europa und Deutschland insgesamt mehr investieren, um bei zentralen Themen – etwa in der KI oder bei der Cloud-Technologie – den Anschluss zu halten. Die Krise ist eine Art digitales Erweckungserlebnis. Sie hat offengelegt, wie wichtig eine leistungsstarke digitale Infrastruktur ist, die gerade in Deutschland weiter ausgebaut werden muss. 

Regulierung

Die letzten Wochen haben gezeigt, von welch großer Bedeutung dauerhaft stabile Banken gerade in Zeiten wie diesen sind. Die Regulierungsentscheidungen der letzten Jahre haben mit dazu beigetragen, dass die Institute heute eine deutlich höhere Kapital- und Liquiditätsausstattung haben als noch vor fünf oder zehn Jahren.

Jede Krise aber führt auch zu neuen Erkenntnissen. Diese Krise ist ein härterer Stresstest für unsere Branche als alle simulierten Stresstests der letzten Jahre. In dieser Lage hat die Aufsicht entschieden, dass sie ihr Regelwerk flexibel anwenden wird, um die Kreditvergabe nicht unnötig einzuschränken. Das war richtig und notwendig. 

Gleichwohl müssen wir diese Krise als Chance nutzen und uns im Nachgang noch einmal genauer anschauen, was bei der Regulierung gut funktioniert hat und was nicht. Wir müssen über einige Zusammenhänge neu nachdenken – nicht unbedingt heute, aber in passendem zeitlichem Abstand.

Dazu gehören Themen wie:

  • unerwünschte prozyklische Wirkungen der Bankregulierung
  • Bilanzierungsregeln, die diese Effekte noch verstärken, und 
  • der flexible Umgang mit Kapital- und Liquiditätspuffern in akuten Krisensituationen 
  • Aber auch Regeln für die Anlageberatung, die für unsere Kunden nicht durch zu viel Bürokratie erschwert werden darf – Stichwort MiFID

Entscheidend ist: Die Erkenntnisse dieser Krise müssen in die Regulierung einfließen, damit sie auch künftigen Anforderungen gewachsen bleibt.

Europa und europäischer Finanzbinnenmarkt

Schon der Blick auf die Regulierung zeigt, dass es für uns nahezu immer um europäische Antworten geht. Und gerade in der gegenwärtigen Krise bedarf es europäischer Antworten dringender denn je. Europa als Solidargemeinschaft ist nun gefordert.

Der Eindruck der ersten zwei, drei Wochen, dass jedes Land zunächst nur auf sich selbst schaut, ist inzwischen ausgeräumt. Ich bin optimistisch, dass es entweder auf dem heutigen Video-Gipfel der EU oder in der nahen Zukunft zu konkreten und überzeugenden Ergebnissen kommen wird.

Was wir jetzt benötigen, ist ein Europa, das geeint aus der Krise herausfindet und alles in Bewegung setzt, damit eine neuerliche Zerreißprobe der Währungsunion im Keim erstickt wird. Ich sehe die gegenwärtigen Differenzen in der Frage, wie wir die Bekämpfung der Krisenfolgen finanzieren können, trotz allem als überbrückbar an.

Wir müssen aber auch an das Morgen denken. Für die Banken ganz besonders wichtig, aber längst nicht nur für die Banken: Wir brauchen einen europäischen Finanzbinnenmarkt! Ein echter Finanzbinnenmarkt eröffnet Chancen für Wachstum und Wohlstand in Europa – nichts ist im Augenblick wichtiger. Von diesem echten, schrankenlosen Binnenmarkt für Finanzdienstleistungen sind wir in der EU noch weit entfernt. Viele sichtbare und unsichtbare Hürden erschweren oder verhindern, dass Banken ihre Produkte grenzüberschreitend anbieten können. 

Fortschritte sind daher sowohl bei der europäischen Bankenunion als auch bei der europäischen Kapitalmarktunion zwingend notwendig. Bei der Bankenunion geht es darum, einen paneuropäischen Bankenmarkt zu verwirklichen, auf dem einheitliche Regeln von Lissabon bis Tallinn gelten. Ein größerer Markt stärkt auf Dauer die Wirtschaftskraft der Institute. 

Auch die Kapitalmarktunion muss weiter vorangetrieben werden. Die Europäische Union als zweitgrößter Wirtschaftsraum der Welt braucht jetzt erst recht einen leistungsfähigen Kapitalmarkt, der die finanzpolitische Schlagkraft des Kontinents stärkt und zugleich Unternehmen und Anlegern mehr Möglichkeiten verschafft. 

Unternehmen profitieren davon, wenn der europäische Kapitalmarkt attraktiver wird und dadurch mehr ausländisches Kapital in den Binnenmarkt strömt. Für die Anleger würden durch die Kapitalmarktunion grenzüberschreitende Investitionen in Wertpapiere so bequem und kostengünstig sein wie im Inland. Reibungs- und grenzenlose Kapitalströme innerhalb Europas können der Wiederbelebung der europäischen Volkswirtschaften einen Schub verleihen – deshalb ist die Kapitalmarktunion die richtige Antwort zur richtigen Zeit.

Heute nicht tiefer eingehen möchte ich auf die anhaltend wichtige Transformation der Wirtschaft in Richtung Nachhaltigkeit und Klimaschutz. 

Der Europäische Green Deal und das Thema „Investitionen in den Klimaschutz“ geraten zurzeit etwas in den Hintergrund. Aber das reduziert nicht ihre Dringlichkeit. Europas wirtschaftlicher Wiederaufbau, der „Marshallplan“, den Kommissionspräsidentin von der Leyen vorantreiben will, bietet eine große Chance, den ökologischen Umbau der europäischen Wirtschaft zu forcieren. Dabei werden auch die Banken über geeignete Kredit- und Anlageinstrumente ihren Beitrag leisten. 

In vieler Hinsicht ist der wirtschaftliche Neustart “nach Corona“ also der passende Anlass, um über eine noch nachhaltigere Wirtschaftsweise nachzudenken. 

Auf die deutsche Ratspräsidentschaft, die am 1. Juli beginnt, kommen damit unerwartet viele und große Aufgaben zu. Die privaten Banken werden diese nach Kräften unterstützen. 

Ich bleibe überzeugt: Für Europa lohnt es sich, mit Herz und Verstand zu kämpfen. Wir brauchen ein zukunftsfestes, wirtschaftsstarkes und solidarisches Europa! 

Rolle der Banken in der Wirtschaft

Meine Damen und Herren, wir haben seit Ausbruch der Krise viele neue, teils schmerzliche Erfahrungen gemacht. Aber auch viel Altbekanntes ist einigen von uns erst dadurch wieder bewusst geworden.

Im Hinblick darauf und auf mein neues Amt möchte ich zum Schluss noch eine Lanze für unsere Branche brechen. Ich habe mich schon oft gewundert, warum die Aussage „Banking is necessary, banks are not“ so häufig und gerne zitiert wird.

Der Satz stammt zweifellos von einem klugen, erfolgreichen und auch wohltätigen Menschen. Aber in diesem Punkt widerspreche ich Bill Gates ausdrücklich. Denn die Corona-Krise hat bewiesen, was für mich schon immer feststand: Kreditinstitute erfüllen in der Wirtschaft ganz spezielle, unverzichtbare Funktionen. Sie gehören – wie Krankenhäuser und Energieversorger – zu den „kritischen Infrastrukturen“.

Banken haben das Privileg und die Pflicht, die Wirtschaft liquide zu halten, indem sie Kredite gewähren; sie sind unverzichtbar als Finanzierer der Unternehmen. Das zeigt die aktuelle Krise sehr deutlich. Nur Banken geben kleinen und großen Unternehmen Kredite und sorgen für ausreichend Mittel, die Unternehmen in schwierigen Situationen brauchen. Gerade der deutsche Mittelstand ist in hohem Maße auf eine ausreichende Kreditversorgung angewiesen. Das stellen die Banken sicher.

Gemeinsam mit den Unternehmen entwickeln die Banken Geschäftsmodelle und ermöglichen durch ausreichende Finanzierung deren Umsetzung.

Eine Schlüsselstellung haben die Kreditinstitute auch im Zahlungsverkehr. Es gibt in Deutschland mehr als 105 Millionen Girokonten, mehr Konten als Einwohner. Knapp 18 Millionen Überweisungen werden von Banken und Sparkassen durchgeführt – jeden Tag. Jeder ist finanziell erreichbar, schnell und unkompliziert. Das war gerade am Anfang der Corona-Krise von entscheidender Bedeutung. Es ging um die schnelle Überweisung der staatlichen Hilfsgelder und Rettungskredite.

Banken sorgen zudem dafür, dass Bürger wie Unternehmen selbst stets Zahlungen ausführen konnten. Kreditinstitute haben die Bargeldversorgung sichergestellt. Täglich wird an Geldautomaten von Banken und Sparkassen rund 5,7 Millionen Mal Bargeld abgehoben. Auch der bargeldlose Zahlungsverkehr läuft zuverlässig, nicht zuletzt im Internet und mit dem Handy. Hier wurden die Verfügungsmöglichkeiten teilweise sogar schnell und wirksam erweitert. Das hat vermutlich einiges zur Beruhigung beigetragen.

Und ich bin überzeugt, dass auch das Hausbankprinzip in dieser außergewöhnlichen Lage einmal mehr seinen Wert unter Beweis stellen wird. Die Hausbank kennt ihre Kunden gut und lange. Sie kann deren Lage und Zukunftsaussichten daher besonders gut beurteilen – und wo immer möglich auch schnell helfen.

Wir Banken wollen diese und andere Leistungen weiterhin erbringen. Wichtig ist dabei aber eines: Damit dies gut und zuverlässig gelingt, müssen Banken profitabel wirtschaften können. Diese Botschaft hören Sie nicht zum ersten Mal und wahrscheinlich auch nicht zum letzten Mal. Sie ist eine wichtige Botschaft, an die wir immer wieder erinnern.

Deswegen: Uns müssen keine roten Teppiche ausgerollt werden, wir brauchen keine Streicheleinheiten, Banken dürfen und müssen manchmal auch kritisiert werden. Aber: Wir benötigen in Deutschland einen Konsens darüber, dass Banken wettbewerbsfähig sein müssen. Wettbewerbsfähigkeit ist der Schlüssel dafür, unseren Kunden auch zukünftig ein leistungsstarkes Angebot unterbreiten zu können. 

Die Rahmenbedingungen sind wichtig, aber es kommt natürlich auch auf uns selbst an: Banken müssen sich zeigen, Banken müssen erklären, Banken müssen verlässlich sein und Banken müssen sich auch weiter verändern, um ihren Kunden moderne Dienstleistungen anzubieten. Dann wird auch der Satz konsensfähig sein: „Banking is necessary, and so are banks.“

Lassen Sie mich ganz zum Schluss noch folgendes sagen: Gerade ein Schock wie die Corona-Krise hat uns vor Augen geführt, wie wichtig Geschlossenheit ist. Das gilt ganz besonders auch für die deutsche Kreditwirtschaft.

Ich gebe heute bewusst meiner Hoffnung Ausdruck, dass es uns weiterhin gut gelingen wird, über Verbands- und Verbundgrenzen hinweg zu gemeinsamen Positionen zu kommen. Ich will mein besonderes Augenmerk auf den vertrauensvollen Dialog zwischen den Bankengruppen in Deutschland legen.

Und ich möchte die Gelegenheit jetzt dazu nutzen, mich noch einmal bei den vielen Mitarbeitern der Kreditinstitute, allein 165.000 bei den privaten Häusern, dafür zu bedanken, was sie in diesen außergewöhnlichen Zeiten leisten – häufig aus dem Homeoffice, mit all den Problemen, die das mit sich bringt. Viele von Ihnen dürften aus eigener Erfahrung wissen, wovon ich spreche.

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