Martin Zielke zu Banken in Corona-Zeiten

In seinem ersten Interview als neuer Bankenpräsident hat Martin Zielke über die Rolle der Banken in der Corona-Krise gesprochen, über die Lage der Wirtschaft und die umfangreichen Hilfsmaßnahmen der Bundesregierung. „Es gab selten eine Zeit, in denen Banken so gebraucht wurden wie jetzt. Wir helfen Unternehmen durch die Krise. Unsere Mitarbeiter legen Sonderschichten ein und arbeiten am Wochenende, um Kundenanfragen zu beantworten und Kredite schnell und unbürokratisch zu bewilligen“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Commerzbank im Gespräch mit der WELT am SONNTAG.

Aus Sicht von Zielke haben wir keine Bankenkrise, sondern eine Krise der Wirtschaft. „Gleichzeitig haben wir auch eine Angebotskrise, da vielfach nicht mehr produziert wird. Diese Kombination hatten wir noch nie – ich kann mich jedenfalls nicht daran erinnern. Ich fürchte, die Krise wird länger dauern als wir es uns wünschen“, so Zielke, der seit Ende April neuer Bankenpräsident ist. Die Bundesregierung habe konsequent und schnell gehandelt. „So werden die schlimmsten Folgen der Krise durch wirklich sinnvolle Hilfsprogramme abgemildert. Deutschland hat hier eine Vorreiterrolle in Europa“, sagte Zielke.

Dass die Menschen enger zusammenrückten und mehr Solidarität herrsche, mache ihm Mut. „Wir sollten die Kraft nutzen, die dadurch entsteht“, so Zielke. Das gesamte Interview finden Sie hier.

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