Hans-Walter Peters

Wir brauchen eine Agenda 2030 nach der Corona-Krise

Interview in Süddeutsche Zeitung vom 11. April 2020

In seinem letzten Interview als Bankenpräsident hat sich Hans-Walter Peters für eine Agenda 2030 zur Stärkung der Wirtschaft nach der Corona-Krise ausgesprochen. „Wir haben die Wirtschaft vollständig angehalten. Wir brauchen jetzt eine Agenda 2030. Wir müssen an unserer Wettbewerbsfähigkeit für die Nach-Corona-Zeit arbeiten, wir müssen wieder eine starke Wirtschaftsnation und ein starkes Europa werden“, sagte Peters im Gespräch mit der Süddeutschen Zeitung. Der scheidende Bankenpräsident äußerte sich auch zur Lage der Banken: „Die deutschen Banken sind derzeit sehr stabil. Die Europäische Zentralbank versorgt den Markt umfassend mit Liquidität, auch die Bankenaufsicht hat schnell reagiert. Und was die Kreditvergabe angeht, bekommen wir viel Unterstützung durch die staatlichen Hilfsprogramme.“

Peters betonte ausdrücklich die großen Anstrengungen von allen Banken, die jetzt versuchen ihren Kunden zu helfen. „Ich habe großen Respekt vor den deutschen Banken, wie schnell sie alles umgesetzt haben. KfW und Bund stellen das Geld, aber die Arbeit wird in den Banken erledigt.“ Sparkassen und Banken hätten dies unheimlich schnell geschafft. Der Nachfolger von Hans-Walter Peters wird turnusgemäß am 22. April 2020 vom Vorstand des Bankenverbandes gewählt. 

Das gesamte Interview mit der Süddeutschen Zeitung finden Sie hier.

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