Europa muss die Weichen für die Zukunft der europäischen Währungsunion stellen

14. Dezember 2017

Christian Ossig, Mitglied der Hauptgeschäftsführung des Bankenverbandes, mit Blick auf die aktuellen Vorhaben zur Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion: „In den kommenden Monaten muss Europa die Weichen für die Zukunft der Europäischen Währungsunion stellen. Wir unterstützen die Vorschläge der Europäischen Kommission, einen Europäischen Währungsfonds (EWF) zu errichten und einen Finanzminister für die Eurozone einzuführen. Anders als die Kommission empfiehlt, sollten sich diese neuen Institutionen auf die Währungsunion konzentrieren und nicht in den Rechtsrahmen der Europäischen Union eingebunden werden. Zudem sollte der EWF zusätzliche Kontrollrechte für die Haushaltspolitik der Eurostaaten erhalten. Nur so werden für künftige Finanzhilfen Haftung und Kontrolle in eine Hand gelegt.“

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