Kemmer zu Griechenlandhilfen

26. Mai 2016

Die Finanzminister der Euro-Zone und der Internationale Währungsfonds (IWF) haben sich in der Nacht zum 25. Mai auf weitere Hilfen für Griechenland geeinigt. Dazu erklärte Michael Kemmer, Hauptgeschäftsführer des Bankenverbandes:

Die Vereinbarung der Eurogruppe und des IWF ist ein guter Schritt, mit dem man bei der Krisenbewältigung ein weiteres Stück vorankommt. Aus Sicht des Bankenverbandes sind drei Aspekte besonders wichtig: 1. Bei den Hilfszahlungen wird an einer klaren Konditionierung festgehalten. 2. Der IWF wird bei den Hilfsprogramm voraussichtlich an Bord bleiben. 3. Bei den möglichen Schuldenerleichterungen wird die richtige Reihenfolge eingehalten. Ein bloßer Schuldenschnitt zum gegenwärtigen Zeitpunkt hätte Griechenland nicht wirklich geholfen und wäre mit erheblichen Fehlanreizen verbunden gewesen.

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