Krautscheid: Transparenz und Verlässlichkeit von Äquivalenzregime für Finanzdienstleistungen zentral

23. November 2018

„Äquivalenzregime für Finanzdienstleistungen stellen zurecht keinen Ersatz für das heutige EU-Passporting dar.“ Das betonte Andreas Krautscheid, Hauptgeschäftsführer des Bankenverbandes, heute mit Blick auf den Entwurf der politischen Deklaration zum Austrittsabkommen Großbritanniens aus der Europäischen Union (EU). „Umso mehr begrüßen wir, dass die EU einen engen Dialog von Gesetzgebern und Aufsehern anstrebt, um die Transparenz und Verlässlichkeit von Äquivalenzentscheidungen zu erhöhen. Nur so kann Äquivalenz die für Finanzinstitute und ihre Kunden notwendige Stabilität und Planungssicherheit bieten. Allerdings sollte darauf geachtet werden, dass das Vereinigte Königreich kein De-facto-Vetorecht über die EU-Regulierung eingeräumt bekommt. Auch das Prinzip der gegenseitigen Anerkennung muss zwingend eingehalten werden, damit deutsche und europäische Banken, die in UK tätig sind, dort nicht benachteiligt werden. Klar ist aber auch, Sonntag muss jetzt das Brexit-Abkommen in Gänze abgeschlossen sein.“

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