Ossig: Kapitalmarktunion entscheidend für die europäische Wettbewerbsfähigkeit

28. Juni 2019

„Es ist gut und richtig, dass die Kapitalmarktunion wieder mehr politische Befürworter findet“, sagte Christian Ossig, Hauptgeschäftsführer des Bankenverbandes mit Blick auf die Äußerungen der CDU-Vorsitzenden Annegret Kramp-Karrenbauer, die Pläne für eine Kapitalmarktunion voranzutreiben. „In den letzten fünf Jahren ist zu wenig passiert. Das ist schlecht für die Unternehmen, denen wichtige Finanzierungsquellen verwehrt bleiben. Es ist aber auch schlecht für die Bürger, denen es an Möglichkeiten fehlt, vom Wachstum der europäischen Wirtschaft zu profitieren“, so Ossig. Die Kapitalmarktunion gehöre daher ganz oben auf die Agenda der kommenden Europäischen Kommission. In der Tat sei die Kapitalmarktunion entscheidend für die globale Wettbewerbsfähigkeit und damit das politische Gewicht Europas.

Dass die Fortschritte bislang nicht ausreichend sind, hatte zuletzt die Initiative Marktes4Europe betont. Die mit namhaften Politikern, Wirtschaftsvertretern und hochrangigen Experten besetzte Initiative will mit konkreten Reformvorschlägen der europäischen Kapitalmarktunion ebenfalls neuen Schwung verleihen. „Europa darf das Thema nicht verschlafen“, so Ossig. „Auch mit Blick auf den bevorstehenden Brexit, brauchen wir einen funktionierenden, gemeinsamen Kapitalmarkt der EU27. Die Marktes4Europe Initiative leistet hierfür einen wertvollen Beitrag.“

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