Peters: Mehr Ehrlichkeit und Mut sind gefordert

23. Mai 2018

Bankenpräsident Hans-Walter Peters kommentiert die neue Regierung in Italien: „Die langjährige Wachstumsschwäche in Italien ist nicht, wie oft behauptet, auf zu geringe Verschuldungsmöglichkeiten zurückzuführen. Das ist eine gefährliche Illusion. Hier ist von der neuen Regierung mehr Ehrlichkeit gefordert – aber auch mehr Mut, das Wachstum mit Strukturreformen zu fördern. In Frankreich, wo dieser Weg nach den Wahlen vor gut einem Jahr konsequent eingeschlagen wurde, ist die wirtschaftliche Zuversicht unmittelbar zurückgekommen. Mit greifbarem Erfolg: Das Wirtschaftswachstum hat spürbar angezogen. Damit Europa und die Währungsunion funktionieren, sind gemeinsame Regeln unverzichtbar. Die Verschuldungsregeln markieren eine Obergrenze, mit der ein Ausufern der Staatsverschuldung in einzelnen Eurostaaten verhindert werden soll.“

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