FAQ

Hier finden Sie die Antworten auf die am häufigsten gestellten Anfragen an den Bankenverband. Wählen Sie einfach den Themenbereich aus, der Ihre Frage umfasst. Hier finden Sie die Antworten auf die am häufigsten gestellten Anfragen an den Bankenverband. Wählen Sie einfach den Themenbereich aus, der Ihre Frage umfasst.

Aktuelle Fragen und Antworten

Was bedeutet der Ausgang des Referendums über den Brexit für mein Geld? Wenn ich in Aktien/Aktienfonds angelegt haben? Was bedeutet das für meine Kredite? Steigen jetzt die Zinsen wieder? Wenn ich ein Fremdwährungskonto haben? ... Antworten auf diese Fragen finden Sie hier

Und einen Überlick über die wichtigsten Themen rund um den Brexit und den Finanzstandort haben wir in einem Dossier zusammengefasst, das Sie hier finden.

Konto/Karte

Mit dem Zahlungskontengesetz (ZKG) wird jedem Verbraucher ein Recht auf Zugang zu einem Zahlungskonto mit grundlegenden Funktionen (Basiskonto) eingeräumt. Im ZKG werden die (Mindest-)Dienstleistungen im Rahmen eines Basiskontos beschrieben. Ein Kreditinstitut kann die Eröffnung eines Basiskontos nur aus den im ZKG vorgesehenen Gründen ablehnen; ebenso ist eine Kündigung eines bestehenden Basiskontovertrags nur unter den engen Voraussetzungen des ZKG möglich.
 
Wer hat Anspruch auf Eröffnung eines Basiskontos?
 Jeder Verbraucher, mit rechtmäßigem Aufenthalt in der Europäischen Union (einschließlich Personen ohne festen Wohnsitz und Asylsuchende sowie Personen ohne Aufenthaltstitel, die aber aus rechtlichen oder tatsächlichen Gründen nicht abgeschoben werden können), hat Anspruch darauf, ein Basiskonto in Form eines Einzelkontos eröffnet zu bekommen.
 
Keinen Anspruch auf ein Basiskonto haben u.a. Verbraucher, die bereits über ein - tatsächlich nutzbares - Zahlungskonto bei einem Kreditinstitut in Deutschland verfügen. Eine tatsächliche Nutzungsmöglichkeit ist gegeben, wenn das Zahlungskonto als Pfändungsschutzkonto geführt wird oder eine Umwandlung des bestehenden Zahlungskontos in ein Pfändungsschutzkonto möglich ist. Hat der Verbraucher bereits ein Zahlungskonto, kann sein Antrag auf ein Basiskonto wegen fehlender Bedürftigkeit abgelehnt werden.

» https://die-dk.de/kontofuehrung/basiskonto/

Alle Informationen rund um das Ombudsmannverfahren finden Sie hier:

» http://verbraucher.bankenverband.de/service/beschwerdestelle

Wenn Sie mit Ihrer (inländischen) Bank eine Meinungsverschiedenheit bzgl. einer Überweisung oder eines Missbrauchs einer Zahlungskarte haben, können Sie sich in Deutschland an die Schlichtungsstelle der Deutschen Bundesbank wenden (Schlichtungsstelle der Deutschen Bundesbank, Postfach 11 12 32, 60047 Frankfurt am Main, www.bundesbank.de).

Wenn es sich bei dem betroffenen Kreditinstitut um eines der Mitgliedsinstitute des Bankenverbandes handelt (bankenverband.de/mitglieder), kann die Kundenbeschwerdestelle angefragt werden. Hier bekommen Sie Hilfe auch bei der Suche nach der zuständigen ausländischen Beschwerdestelle, wenn Sie ein Problem mit einem ausländischen Kreditinstitut handelt.

Bei Problemen mit einer Bank in einem anderen europäischen Land gibt das FIN-NET Informationen über mögliche Ansprechpartner. FIN-NET ist ein von der Europäischen Kommission initiiertes Network, das anerkannte Schlichtungseinrichtungen im Finanzdienstleistungsbereich in der EU untereinander vernetzt. Informationen hierzu finden Sie unter http://ec.europa.eu/internal_market/fin-net/index_de.htm

Hier bekommen Sie auch Hilfe bei der Suche nach der zuständigen Beschwerdestelle, falls Sie ein Problem mit einem ausländischen Kreditinstitut haben.
Mit der SEPA-Überweisung können Euro-Zahlungen in Länder der Europäischen Union sowie Island, Liechtenstein, Norwegen und Schweiz genauso einfach und kostengünstig wie innerhalb Deutschlands abgewickelt werden. Für die automatisierte Bearbeitung müssen Bankkunden die internationale Kontonummer (IBAN) und die internationale Bankleitzahl (BIC) des Empfängers angeben.

Die IBAN und BIC des eigenen Kontos bekommt ein Kunde von seiner Bank und kann sie seinem Kontoauszug entnehmen. Die Angaben, die den Zahlungsempfänger betreffen, erhält man ausschließlich von diesem selbst. So sind IBAN und BIC des Empfängers in der Regel auf der Rechnung oder dem Briefbogen zu finden.

Währungen/Kurse/Geldtausch/Münzen

Münzen sollte man im Herkunftsland ausgeben, wenn man sie nicht als Andenken sammeln oder für die nächste Reise aufbewahren will. Denn eintauschen kann man Münzen ausländischer Währungen in Deutschland bei Kreditinstituten nicht.
Alte Banknoten aus der Währungsunion, die mit der Euro-Bargeldeinführung durch den Euro ersetzt wurden, können bei den jeweiligen staatlichen Notenbanken in Euro umgetauscht werden. Allgemeine Informationen zu den Umtauschfristen bietet die Deutsche Bundesbank:

» http://www.bundesbank.de/bargeld/bargeld_faq_eurobanknoten.php#umtauschfrist
Am besten eine Mischung: etwas Bargeld und die Bankkunden-Karte (ehemals ec-Karte) bzw. Kreditkarte für den Geldautomaten oder das Zahlen mit Karte. Weltweit kann sich der Kunde an mehr als eine Million Geldautomaten Bargeld beschaffen oder in mehr als 100 Ländern an etwa 10 Millionen elektronischen Kassen-Terminals bargeldlos bezahlen.
 
Der Preis für Abhebungen am Geldautomaten variiert je nach Kreditinstitut und Reiseland. Auskunft gibt die eigene Bank. Nach einer EU-Verordnung gilt aber generell: Für Euro-Auszahlungen innerhalb der Währungsunion darf kein höherer Preis berechnet werden als für eine vergleichbare Verfügung im Inland.

Einige Kreditinstitute haben sich mit Kooperationspartnern zusammengeschlossen, so dass ihre Kunden bei diesen auch im Ausland kostenlos am Geldautomaten abheben können. Kunden sollten sich vor Antritt der Reise bei ihrer Bank erkundigen, ob es solche Angebote gibt.
Sie können sich im Internet informieren, ob und wo am Reiseort ein Geldautomat zur Verfügung steht:

Geldautomaten-Suche

» Mastercard
» American Express
» Visa
» Diners Club
Das kommt auf die gewünschte Währung, Menge und Stückelung an. Auch die Größe der Filiale spielt eine Rolle. Ein kurzer Anruf bei der Bank vor dem Sortenkauf kann selbst bei gängigen Währungen wie der US-Dollar sinnvoll sein, wenn man z.B. eine größere Menge an 1-US-$-Noten tauschen will.
Man sollte aus Sicherheitsgründen nie mit zu viel Bargeld in der Tasche reisen, aber einen kleineren Betrag für die erste Taxifahrt, ein Abendessen oder auch eine Hotelübernachtung sollte man dabei haben. Schließlich kann es sein, dass man zunächst keine passende Tauschgelegenheit findet, oder die Karte nicht akzeptiert wird. Häufig ist es auch günstiger, im Ausland zu tauschen bzw. Bargeld direkt am Geldautomaten direkt in der Landeswährung abzuheben. Über die Kosten der Geldautomatenverfügung kann der Kunde sich vorab bei seiner Bank informieren. Aber auch beim Geldumtausch vor Ort gibt es Unterschiede zwischen Wechselstuben und Banken. Der Kurs kann zudem je nach Zahlungsmittel variieren. Informationen über die je nach Reiseland unterschiedlichen Konditionen gibt es bei Banken, im Internet und auch in aktuellen Reiseführern.
Sehr wichtig: Gestohlene oder abhanden gekommene Karten müssen gesperrt werden. Je nach Aussteller gibt es unterschiedliche Sperrnummern. Eine Übersicht mit allen wichtigen Sperrnummern finden Sie auf dem SOS-Infopass, den Sie unter https://www.kartensicherheit.de herunterladen und ausdrucken können. Den SOS-Infopass dann einfach mit in den Urlaub nehmen - aber nicht im Portemonnaie aufbewahren.
Angaben über historische Wechselkurse bietet die Deutsche Bundesbank auf in ihrer Zeitreihenstatistik:

» http://www.bundesbank.de
Die Europäische Zentralbank veröffentlicht täglich aktuelle Euro-Referenzkurse. Diese werden auch von der Deutschen Bundesbank auf ihrer Website angegeben:

» http://www.ecb.de
» http://www.bundesbank.de
Den im Währungsrechner angegebenen Kursinformationen liegen Interbank-Kurse (Valutenmittelkurs) zugrunde, d. h. es handelt sich um Durchschnittswerte von internationalen Devisenmärkten. Es ist zu beachten, dass diese Kurse ausschließlich Informationszwecken dienen und keine Kurse sind, zu denen Währungen tatsächlich gehandelt werden können.

Beim einzelnen Umtausch in der Praxis können die Preise für den An- und Verkauf von Währungen mehr oder weniger deutlich von diesen Kursen abweichen - je nach Land, Kreditinstitut oder Wechselstube und auch Zahlungsmethode.

Obwohl die genutzten Quellen als zuverlässig einzustufen sind, kann der Bankenverband keinerlei Haftung für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der im Rahmen der Internetseite zum Abruf bereitgehaltenen und angezeigten Kursinformationen sowie sonstiger Inhalte und behält sich vor, jederzeit Änderungen vorzunehmen. Die zur Verfügung gestellten Informationen sind allgemeiner Natur und wenden sich nicht an einen bestimmten Personenkreis.
Gängige Goldmünzen sowie übliche Goldbarren können bei vielen Kreditinstituten gekauft und auch verkauft werden. Für ältere Sammlerstücke ist der Münzhandel die richtige Adresse. Der Bankenverband hat keine Übersicht, welches Kreditinstitut Goldmünzen oder Goldbarren zu welchen Preisen anbietet, dies muss bei den jeweiligen Banken direkt erfragt werden.
Alle Filialen der Deutschen Bundesbank tauschen alte DM-Banknoten und -Münzen zeitlich und betraglich unbegrenzt kostenfrei in Euro um. Informationen zum Bargeldtausch sowie eine Übersicht der Filialen der Deutschen Bundesbank mit Öffnungszeiten und Anschriften bietet die Bundesbank auf ihrer Website:

» http://www.bundesbank.de
» http://www.bundesbank.de

Wo finde ich Datenmaterial?

Für Recherchen empfehlen wir unseren Statistik-Service, die Dokumentation unserer Umfragen, unsere Studien und Broschüren (vor allem die "Bankenberichte" sowie die Reihen „Daten, Fakten, Argumente" und „Argumente zum Finanzmarkt") :

» Statistik-Service
» Umfrage-Ergebnisse
» Broschüren

Nützliche Informationen bietet Ihnen auch die vom Bankenverband herausgegebene Zeitschrift „Die Bank". In der Online-Ausgabe finden Sie zudem eine umfangreiche Recherchehilfe.

» Zeitschrift Die Bank online

Informationen zur Geschäftsstelle des Omdudsmanns der privaten Banken finden Sie hier.

Informationen zur gesetzlichen Einlagensicherung finden Sie auf der Webseite der Entschädigungseinrichtung deuscher Banken:

» edb-banken.de

Informationen zur freiwilligen Einlagensicherung der privaten Banken finden Sie auf der Webseite des Einlagenischerungsfonds:

» einlagensicherungsfonds.de

Die Publikationen können Sie bestellen oder als PDF abrufen unter

» Broschüren

Nein, der Bankenverband verfügt nicht über Werbeartikel, die er für Veranstaltungen oder zu anderen Zwecken zur Verfügung stellen könnte.

Der Arbeitgeberverband des privaten Bankgewerbes (http://www.agvbanken.de) bietet auf seiner Internetseite Statistiken und Informationen rund am die Themen Beschäftigung, Tarifverhandlungen, Arbeitsrecht sowie Aus- und Weiterbildung im privaten Bankgewerbe.

Dem Bankenverband ist es aus rechtlichen Gründen und mit Rücksicht auf seine satzungsmäßigen Aufgaben nicht möglich, Dritten gegenüber rechtsberatend tätig zu werden.

Leider besteht für uns als Verband keine Möglichkeit der finanziellen Unterstützung, da in unserem Etat keine Mittel für die Finanzierung sozialer, ökologischer oder kultureller Projekte vorgesehen sind. Im Rahmen der Aufgabenteilung mit unseren Mitgliedsinstituten, den privaten Banken, sind wir gehalten, uns auf die Wahrnehmung unserer satzungsgemäßen Aufgaben zu konzentrieren.

In den „Bankenberichten“, der Reihe „Daten, Fakten, Argumente“ und den „Argumenten zum Finanzmarkt“ finden Sie zahlreiche Hinweise für Diplom- oder Studienarbeiten.

» Broschüren

Nützliche Informationen bietet Ihnen auch unsere Zeitschrift „Die Bank“. In der Online-Ausgabe finden Sie zudem eine umfangreiche Recherchehilfe.

» Zeitschrift Die Bank online

Alle Adressen unserer Mitgliedsinstitute finden Sie unter

» Bankensuche

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