Finanzchat zu Geldanlage und Vermögen

Experten: Tobias Böhm, Thomas Schlüter 
Partner: Welt am Sonntag
Chat-Zeitraum: Sonntag, 13. November von 10:00 bis 12:30 Uhr

Bitte beachten Sie, dass Ihre hier gestellten Fragen öffentlich einsehbar sind. Sollten Sie konkrete Summen nennen, empfehlen wir, ein Pseudonym als Nutzernamen zu verwenden.

Herr Riester

Was würden sie mit einem Riestervertrag aus 2008 machen? Bisher angespart wurden 2900 Euro. Aktuell läuft er mit Minimalrate (ca 65 Euro) pro Jahr weiter. Noch 25 Jahre bis zur Auszahlung weiter laufen lassen oder kündigen?

Thomas Schlüter

Von einer Kündigung würde ich absehen. Sie müssten die gesamte staatliche Förderung zurückzahlen. Von den Zulagen profitieren Sie nur, wenn wenn der Vertrag bis zum Ende läuft. Auch steuerliche Vorteile wären hinfällig und müssten zurückgezahlt werden. Wenn Sie mit dem Vertrag unzufrieden sind, können Sie den Vertrag beitragsfrei stellen. Dann bekommen Sie zukünftig zwar keine Zulagen mehr, müssen die bisher erhaltenen aber nicht zurück zahlen.

Burr

Welcher Zusammenhang besteht zwischen Realwirtschaft (AGs) und Aktienkursen ? Der Kaufpreis bei höheren Aktienkursen geht nicht an die AG, sondern an die Börse. Der einzige Zusammenhang, den ich sehe: bei höherem Aktienkurs ist eine mögliche Dividende verhältnismäßig weniger wert. Ansonsten scheint mir der Aktienhandel losgelöst von der Realwirtschaft zu sein.

Tobias Böhm

Hallo Burr, der Zusammenhang besteht durch die Tatsache, dass Angebot und Nachfrage an Aktien deren Preis an der Börse bestimmt. Eine höhere Nachfrage (z.B. durch die Erwartung eines höheren künftigen Wertes der Unternehmung, oder durch die Erwartung höherer künftiger Ausschüttungen) hat einen steigenden Börsenkurs zur folge. Und zwar so lang, bis der gestiegene Kurs mit den Erwartungen im Einklang ist. Bis also die Markterwartung und das reale Wirtschaftsgeschehen des Unternehmens pari sind. Man geht etwa davon aus, dass Wertpapierbörsen mindestens die Zukunft in sechs Monaten handeln. Da sich die reale Situation der Unternehmen und ihrer Aktien an den Börsen stetig wandeln, bewegen sich auch die Börsenkurse ständig hin und her. Viele Grüße Tobias Böhm

Hans von Storch

Hallo als über 60 jähriger mit einem defensiven Depot..... Wie würden sie das Depot aufteilen wenn man vorwiegend von dem Depot Einnahmen leben möchte bei einem siebenstelligen Betrag. Ist ein Anteil von 50% offener immobilienfonds zu empfehlen oder ist das zu viel.... Vielen Dank für ihre Antwort

Tobias Böhm

Hallo Hans von Storch, 50% Offene Immobilienfonds sind tatsächlich ein beachtlicher Wert. Wir ziehen derzeit die Grenze bei maximal 30% vom Gesamtvermögen. Das liegt an der eigentlich positiven Eigenschaft der offenen Immobilienfonds, dass sie erst nach 12 Monaten an die Fondsgesellschaft mit einer Kündigungsfrist von weiteren 12 Monaten zurückgegeben werden können. Positiv daran ist, dass die Fondsgesellschaft nicht unter Druck gerät, Immobilien schnell verkaufen zu müssen und dadurch Preisabschläge hinnehmen muss - die dann die verbleibenden Anleger ausbaden müssen. Nachteilig an der Sache ist, dass im persönlichen finanziellen Notlagefall eben nicht schnell Geld liquidiert werden kann, oder ein Börsenverkauf in Betracht gezogen werden muss, der zu Kursabschlägen führt. Wenngleich ich Ihnen heute keine prozentuale Aufteilung eines Depots nennen möchte, denn das funktioniert nur im protokollierten Beratungsgespräch in einer Bank, so kann ich Ihnen einen Umriss um die aktuell interessanten Anlageformen geben. Neben verschiedenen offenen Immobilienfonds halte ich aktuell Value/Substanz/Dividendenaktienfonds für interessant. Diese Aktienfonds zeichnen sich dadurch aus, dass sie aus Unternehmen zusammengesetzt sind, die ein sehr stabiles und fertig entwickeltes Geschäftsmodell besitzen und gewissermaßen eine Preisfestsetzungsmacht haben. Unternehmen diese Couleur bieten durch die verhältnismäßig gute und stabile Dividendenrendite aktuell ein gewisses Maß an Stabilität und darüber hinaus die Investmentfonds mit diesen Unternehmen häufig quartalsweise Ausschüttungen. Weiterhin halten wir derzeit Aktienfonds mit Nachhaltigkeitsfokus für spannend - jedoch nur in geringeren Beimischungen. Investitionen in Anleihen tätigen wir momentan, wenn überhaupt, nur mit sehr kurzen Laufzeiten. Viele Grüße aus Berlin Tobias Böhm

Hans von Storch

Hallo, wie sehen Sie Deutsche Wohnimmobilien Fond (Offene Immofonds)...... In den kommenden Jahren ..... Besten Dank

Tobias Böhm

Hallo Hans von Storch, grundsätzlich empfehle ich aktuell offene Immobilienfonds als defensiven Baustein in Wertpapierdepots. Jedoch würde ich mich nicht auf Deutschland und nicht auf Wohnimmobilien festlegen. Aus Risiko/Rendite Gesichtspunkten halte ich offene Immobilienfonds mit europäischem Fokus und einem breiten Mix an Nutzungsarten im Portfolio für am interessantesten, wenn es um defensive Beimischungen im Depot geht. Viele Grüße aus Berlin Tobias Böhm

H. Bruns

Hallo liebes Finanzteam, Ich habe für meine Kinder einen Bausparvertrag abgeschlossen. Aktuell gibt der Immobilienmarkt es nicht her, dass sie sich den Hausbau erfüllen können. Macht es Sinn, den Bausparvertrag zu halten, oder aufzulösen und anders zu investieren? Dankeschön.

Thomas Schlüter

Guten Tag, langfristig halte ich für den Vermögensaufbau bei Kindern einen ETF Sparvertrag für am sinnvollsten, da er flexibel ist und auf lange Sicht auch die höchsten Renditen erwirtschaftet, Ob sie den Bausparvertrag auflösen hängt auch von den Konditionen ab. Wie die Immobilienpreise in ein paar Jahren aussehen ist ungewiss. Der deutliche Preisanstieg ist zumindest - je nach Region - vorerst gebremst. Kinder können das Bausparguthaben aber auch für andere Zwecke einsetzen und müssen snicht zwangsläufig in eine Immobilie investieren. Auch wenn sie staatliche Förderung in Form einer Wohnungsbauprämie erhalten, können sie das ersparte Guthaben einmalig für andere Zwecke ausgeben. Dies gilt aber nur, wenn die Person bei Vertragsabschluss nicht älter als 25 Jahre ist.

Lisa Mettner

Hallo, Ich würde gern in Bonds über einen Zeitraum von 20-25 Jahren investieren. Welche Bond-ETFs würden sie mir empfehlen und warum? Danke für ihre Antwort.

Tobias Böhm

Hallo Lisa Mettner, sicher haben Sie Verständnis dafür, dass wir Ihnen hier keinen konkreten Bond-ETF empfehlen werden. Dafür wenden Sie sich bitte an Ihr Finanzinstitut. Grundsätzlich ist momentan (zweistellige Inflation, Zinsanhebungen der Notenbanken, Kursverfall an den Rentenmärkten) nicht der schlechteste Zeitpunkt aus spekulativer Sicht um mit langen Anlagehorizonten in Anleihen zu investieren und auf Kurserholungen zu setzen. Jedoch werden Sie sehr wahrscheinlich trotz der hohen Kursabschläge mit den Bonds keine Anlageerfolge ähnlich derer von Aktien erzielen können. Jedoch würden Sie mit dem Risiko leben, dass weitere Kursabschläge bei überraschenden Zinsentwicklungen (weitere Leitzinserhöhungen über 2023 hinaus) nochmal starke Bremsspuren in Ihrem Bond-Investment hinterlassen. Sichere langlaufende Staatsanleihen mit AAA-Rating sind etwa 50% weniger wert, als zu Jahresbeginn. Auf 25 Jahre macht das ein Kurserholungspotenzial von 2% p.a. aus. In einem Beratungsgespräch mit meinen Kolleginnen und Kollegen einer Bank können Sie Ihre Idee mit den Bonds einbringen und diese Idee mit einer Aktienempfehlung gemäß Ihrer persönlichen Lebenssituation und Risikoneigung garnieren. Viele Grüße aus Berlin sendet Tobias Böhm

Herr Baum

Hallo, ich bin 32 und plane ein langfristiges Investment-Portfolio. Dabei habe ich an folgende Aufteilung gedacht: - Aktien 66% - Gold 4% - Bond 20% - Aktivfonds 10% (ca. 60-70% Aktien) Angesichts wachsender Rendite bei Bonds, sollte ich erwägen mehr Prozent meines Portfolios in Bonds anstelle von Aktien zu investieren?

Thomas Schlüter

Hallo Herr Baum, das sieht sehr ausgewogen aus. Aufgrund Ihres Alters würde ich den Aktienanteil nicht reduzieren Auch wenn die Renditen bei Bonds steigen, sind wir dort immer noch bei einen negativen Realzins.

Confusius

Guten Tag, Ich habe in den letzten 1 1/2 Jahren in mehrere etf investiert. Unter anderem in den MSCI World, in Apple und ein paar andere. Durch die Wirtschaftskrise sind dort in den letzten monaten eher negative Ergebnisse erzielt wurden. Lohnt es sich zu warten und die Anteile durch den Anstieg zu halten und dadurch in der Erholungsphase gewinne zu machen? Etf sind ja für mehrere Jahrzehnte, aber ich wollte da einfach mal nachfragen. Liebe Grüße

Tobias Böhm

Lieber Confusius, 18 Monate sind keine lange Zeit, insbesondere in Aktien und generell im Wertpapierbereich. Ein Blick in die Historie zeigt uns, dass Sie die Unwägbarkeiten an den Finanzmärkten durch den russischen Angriffskrieg und seine Folgen aber langfristig nicht von einem erfolgreichen Investment abhalten können. Bleiben Sie geduldig und bitte (!) bleiben Sie nur mit nicht verplantem Kapital investiert. Sollte davon noch etwas übrig sein, können Sie über die Einrichtung eines Sparplanes nachdenken. Dieser wird Ihre Einstandskurse verwässern und damit in ein paar Jahren zu einem positiven Ergebnis beitragen. Ich wünsche Ihnen weiter viel Erfolg auf dem Weg zu positiven Ergebnissen in Ihrem Wertpapierdepot! Sie wissen ja: Die nächste Bankfiliale ist nicht weit, falls gerade mal kein Finanzchat stattfindet und Sie eine Frage haben Schöne Grüße aus Berlin Tobias Böhm

Karl

Wie sehen Sie die Entwicklung der Technologiewerte (Software)? So sind Wisdom Tree Cloud (ETF) oder Cloudflare stark gefallen. Ich denke aber über einen Zukauf nach, um den Verlust wieder auszugleichen.

Thomas Schlüter

Das Thema Cloud ist aus unserem Wirtschaftsleben nicht mehr wegzudenken, ich würde aber immer dazu raten im Depot nicht nur auf eine Technologie/Trend zu setzen. Je nachdem wie breit ihr Depot gestreut ist, würde ich also nicht zwingend nachkaufen, sondern auch schauen, ob ich in andere Bereiche,- auch außerhalb des Technologiesektors - diversifiziere, um so mein Risiko zu minimieren.

Isabella

In drei Jahren, mit 63, werde ich die Rente beantragen. Wie sicher halten Sie das gesetzl. Rentensystem? Mit einer Einmalzahlung könnte ich die spätere Rente anheben.? Die Rentensätze steigen ja auch, wenn auch gemäßigt. In diesem Jahr kann ich zudem mit Fälligkeit einer vor 2000 abgeschlossenen privaten Rentenversicherung wählen zwischen der Einmalauszahlung oder dem monatlichen Rentenbezug. Ich überlege, ob ich den monatlichen Rentenbezug wähle und einen Teil in einen weltweit angelegten ETF oder aktiv gemanagten Fonds (wegen der anstehenden Rezession) anlege. Gegebenenfalls sprechen auch Argumente gegen den monatlichen Rentenbezug wegen zu leistender Steuern und Sozialabgaben?

Tobias Böhm

Hallo Isabella, ich halte das gesetzliche Rentensystem für außerordentlich sicher. Jedoch halte ich es auch für außerordentlich unrentabel. Eine Einzahlung in die gesetzliche Rente erhöht Ihre persönliche Auszahlung. Jedoch ist das auch mit deutlichen Nachteilen verbunden gegenüber einer privaten Rentenversicherung. Weiter unten finden Sie bereits eine Antwort von mir zu dem Thema. Dieses Jahr kommt Ihre Rentenversicherung zur Auszahlung. Super, dass Sie sich zeitig diesem Thema gewidmet haben! Es kommt darauf an, welche Rolle Ihre Rentenversicherung zur Bestreitung Ihrer Lebenshaltung im Rentenalter einnimmt. Sollten Sie auf die Rente aus der Versicherung angewiesen sein, würde ich versuchen eine Verlängerung des Vertrages um drei Jahre anzustreben. Das funktioniert bei manchen Anbietern. Ist die Verlängerung nicht möglich aber dennoch eine Rentenzahlung essenziell, würde ich den Vertrag kapitalisieren lassen und konservativ, also festverzinst in Bankprodukten "parken". Anschließend in eine sofortbeginnende Rentenversicherung zur Stützung Ihrer Altersrente investieren. Ist das Rententhema für Sie glücklicherweise kein entscheidendes, dann ist Ihre Überlegung mit dem Wertpapiersparplan sehr gut! Die nahende Rezession wird uns nicht lange beschäftigen. Dennoch werden Sie mit einem monatlichen Sparplan natürlich günstig einkaufen und in der Zukunft ertragreiche Renditen vereinnahmen. Konkrete Tipps, welche Anlagestruktur für Sie persönlich am geeignetsten ist, bekommen Sie kostenlos bei meinen Kolleginnen und Kollegen in der Bankfiliale Ihrer Wahl. Ich hoffe sehr, dass ich Ihnen weiterhelfen konnte und wünsche noch einen schönen Sonntag Ihr Tobias Böhm

Isabella

Hallo lieber Herr Tobias Böhm, noch kurz; ein aktiv gemanagter Fonds ist zwar mit höheren Gebühren verbunden, aber angesichts der aktuell unsicheren Zeiten und der Rezession, agiert dieser vielleicht erfolgreicher, da flexibler? Manchmal überlege ich, ob der ETF-Markt nicht auch aufgeblasen ist und in der Rezession bzw. zumindest im nächsten Jahr ein aktiv gemanagter Fonds nicht besser wäre.? Herzlichen Dank noch! :-)

Tobias Böhm

Liebe Isabella, wir teilen in dem konkreten Fall eine Meinung. Ein aktiv gemanagter Fonds hat, wie ich es immer nenne, den riesigen Vorteil einer humanen Anpassungskomponente. Während der ETF "dumm" den Index hält (Beispiel Wirecard-Pleite im DAX), hat der aktiv gemanagte Fonds von dieser Aktie zum Beispiel schon lang vor der endgültigen Pleite nur noch so viel gehalten, wie er definitionsgemäß halten musste - wahrscheinlich genau 1 Stück. Ein ETF muss sich immer den Vergleich nach Kosten mit dem aktiv gemanagten Fonds gefallen lassen. Das ist ein wichtiges Kriterium. Man nennt das auch die Performancebetrachtung nach BVI-Methode. Bedeutet: Egal ob der aktive Fonds 2, 4, oder 6% kostet - solang das Netto-Ergebnis für den Anleger besser ist, sind es die Kosten wert. Einige Banken bieten eine offene Fondsarchitetkur und Beratungskonzepte, in denen ETFs und aktive Fonds gleichgestellt beraten werden. Hier können Sie im Rahmen einer Anlageberatung weitere Expertise erhalten. Viele Grüße Tobias Böhm

Erwin Kranz

Hallo, ich bin 65 Jahre alt und Rentner. Was würden Sie mit ca 30000 Euro Inder jetzigen Zeit machen?

Thomas Schlüter

Hallo Herr Kranz, das hängt letztlich natürlich davon ab, wie ihre Plne aussehen, d.h. ob sie das Geld in einer bestimmten Zeit benötigen und über welchen finanziellen Mittel sie ansonsten verfügen. Grundsätzlich würde ich das Geld auf verschieden Anlagen verteilen. Einen Teil als Reserve in kurzfristige Festgeldanlagen oder festverzinsliche Papiere. Einen Teil würde ich in einen ETF investieren, der in internationale Werte investiert also z.B. den MSCI World als Grundlage hat. Aufgrund der weiterhin unsicheren Weltlage, sollte dieser Teil mittelfristig nicht benötigt werden. Auf längere Sicht haben Aktien aber gute Renditeaussichten.

Herr Graf

Guten Morgen Herr Böhm und Herr Schlüter, ich habe gut 50.000€ bei einem Robo-Advisor investiert - davon 1/3 der Summe in ein nachhaltiges und 2/3 in ein globales Portfolio. Halten Sie das Investieren mit einem Robo-Advisor grundsätzlich für sinnvoll (die Kosten belaufen sich auf ca. 0,5% der Gesamtsumme pro Jahr) oder würden Sie eine Übertragung des Depots zu Brokern wie Scalable, Trade Republic oder anderen Anbietern empfehlen? Herzlichen Dank.

Tobias Böhm

Guten Morgen Herr Graf, ich halte Broker und Robo-Advisor nicht für besonders günstig. Dafür, dass eine Maschine Ihr Depot von links nach rechts krempelt oder ein Broker Ihnen lediglich die Handelsplattform bietet, sind die Gebühren und Preise doch recht ansehnlich. Ein Broker ist gut geeignet für erfahrene, also wirklich erfahrene, Anleger. Sie verzichten bewusst auf Beratungsleistungen und tragen entsprechend hierfür keine Gebührenlast mehr. Meiner Erfahrung nach laufen die Depots dann leider auch entsprechend. Sollten Sie nicht aus dem Bankfach kommen oder einen volkswirtschaftlichen Hintergrund haben, kann ich guten Gewissens nur eine klassische Bankberatung empfehlen. Hier bekommen Sie für die logischerweise höheren Gebühren ein deutliches Mehr an individueller Leistung. Im Beratungsgespräch wird Ihre gesamte Lebenssituation erfasst, eine Risikoeinschätzung für Sie vorgenommen und eine Anlagestrategie für Sie gefunden. Anschließend erhalten Sie eine konkrete Anlageempfehlung. Anlageberatungen erhalten Sie nur von registrierten und regelmäßig geschulten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Ihrem Bankhaus. Oben schreiben Sie, dass Ihre 50.000 EUR komplett in Aktien investiert sind. Sollte das Ihr gesamtes Vermögen sein, wäre bspw. kritisch zu prüfen, ob Sie sich der Risiken dieser Strategie bewusst sind. Wie Sie sich auch entscheiden mögen: Ich wünsche Ihnen weiter viel Erfolg bei Ihrer Geldanlage. Viele Grüße aus Berlin Ihr Tobias Böhm

Rita Wehren

Wo könnte ich Geld sicher und jederzeit verfügbar anlegen.

Thomas Schlüter

Kurzfristig verfügbar sind Anlagen in Tagesgeld. Wenn sie etwas länger planen können auch Termon- oder Festgeld. Achten sie dabei darauf, dass Ihr Geld durch die Einlagensicherung geschützt ist. In der EU werden Gelder bis zu 100.000 Euro durch die Einlagensicherung geschützt. In Deutschland bieten viele Institute zudem einen darüber hinausgehenden Schutz durch freiwillige Einlagensicherungssysteme an. In diesen Fällen sich auch deutlich höhere Summen geschützt.

Anonym

Wie würden sie derzeit 550.000 Euro Bargeld anlegen? Geplant war eigentlich ein Immobilienkauf zur Eigennutzung. Die Preise sind zwar schon ein bisschen zurück gegangen (Stuttgart), sind aber nach wie vor unglaublich teuer so dass trotzdem noch ein größerer Kredit notwendig ist. Gute Objekte sind rar aber im Gegensatz zu den letzten Jahren bekommt man immerhin leicht Besichtigungstermine. Andererseits frisst die Inflation gerade auch pro Jahr! die Ersparnisse mehrerer Arbeitsjahre... Wo würden Sie den Break Even Point sehen?

Tobias Böhm

Guten Morgen nach Stuttgart, aus Ihrer Frage und Ihren Angaben lese ich, dass Sie ganz konkret nach einem Objekt suchen und daher jederzeit loslegen könnten. Eine feste Anlage - gar im Wertpapierbereich - ist daher für Sie nicht empfehlenswert. Den einen Break Even wird es nicht geben. Jedes Immobilienfinanzierungsprojekt muss sich immer mehreren Überlegungen stellen. Nämlich unter Anderem: Wie gerecht ist der Kaufpreis, was muss dafür noch an der Immobilie gemacht werden, zu welchen Konditionen kann ich heute finanzieren, wie sehen meine Alternativen aus (also wie dringend ist es, Ihre aktuelle Wohnsituation zu verändern). Daher kann Ihnen niemand konkret die Frage beantworten, wann oder zu welchem Zins der für Sie günstigste Zeitpunkt sein wird. Generell gehen wir derzeit davon aus, dass die Zinsentwicklung noch eine Weile zu Ihren Ungunsten laufen wird und sich im Verlauf des ersten Halbjahres 2023 bessert. Gleichermaßen dürften auch die Immobilienpreise Ihnen in diesem Zeitraum entgegen kommen, weil die hohen Bauzinsen auf der privaten Seite Immobilienfinanzierungen schwerer darstellbar machen. Herzliche Grüße aus Berlin Tobias Böhm

Rainer Meier

Wie soll man in der heutigen Zeit einen größeren Betrag anlegen?

Thomas Schlüter

Pauschal lässt sich das nicht beantworten, es hängt von Ihrem Alter, der Lebenssituation, und vielen anderen Faktoren ab. Daher sollten sie sich individuell beraten lassen. Grundsätzlich gilt: Streuen Sie ihre Anlagen, das heißt nicht nur in einer Anlageform wie Festgeld oder Aktien anzulegen, sondern das Geld auf verschieden Anlageformen mit unterschiedlichen Laufzeiten zu verteilen. Zudem sollten Sie nur Anlageformen wählen, die sie auch verstehen. In Zeiten hoher Inflation haben sich in der Vergangenheit eher sachwertbezogene Anlagen als sicheres Investment bewährt. Also z.B. Immobilien oder Aktien.

Christine

Eine Direktbank bietet 10-jähriges Festgeld in Euro zu 3% und 10-jähriges Festgeld in US-Dollar zu 4% an. Insgesamt scheinen die Tagesgeldzinssätze bei vielen Banken zu steigen. Sollte ich mit der Anlage wegen der massiven Geldentwertung noch warten oder mich jetzt schon binden? Vielen Dank.

Thomas Schlüter

Nach der langen Zeit der Negativzinsen ist so ein Angebot durchaus verlockend. Ich würde derzeit aber noch nicht alles auf eine Karte setzen und mich für so eine lange Zeit binden. Die EZB wird die Zinsen weiter anheben müssen, um die Inflationserwartungen zu bremsen. Daher würde ich eher eine kürzere Festgeldanlage wählen. Bei Anlagen in USD haben sie zudem ein Währungsrisiko,

Jonas

Guten Tag, ich habe bin selbstständig und habe noch 11 Jahre bis 67. Es gibt eine Rente der DRV aus früheren Tätigkeiten von ca. 700 Euro sowie eine private Rentenversicherung mit 650 Euro. Ich habe nun etwa 350 TEU zur Verfügung und würde für die nächsten 10 Jahre jeweils bis zur steuerlich wirksamen Höchstgrenze in die DRV jährlich Beiträge nachzahlen (ca. 200 TEU) sowie den rest in ETFs (MSCI und nachhaltige Branchen) anlegen. Ist dies eine sinnvolle Strategie? Vielen Dank für Ihre Antwort.

Tobias Böhm

Guten Morgen Jonas, vielen Dank für Ihre Frage. Die Einzahlung in die Deutsche Rentenversicherung (DRV) zur Erhöhung Ihrer monatlichen Rentenzahlung ist ein probates Mittel, bietet aber einige wesentliche Nachteile gegenüber einer privaten Rentenversicherung. Die DRV bietet Ihnen keinerlei Flexibilität bei Ihren Einzahlungen. Das Kapital ist erstmal weg und kann nicht mehr zurückgefordert werden. Außerdem landet im Todesfall nur ein Bruchteil Ihrer Einzahlung bei Ihren Hinterbliebenen. Diese Situation ist bei privaten Rentenversicherungen für Sie günstiger. Grundsätzlich halte ich Ihren Ansatz, Ihr monatliches Einkommen im Rentenalter über Versicherungslösungen (egal ob gesetzlich oder privat) zu decken für richtig. Nur hier bekommen Sie planbare Zahlen heraus. Die DRV und eine Bank können Sie zu den entsprechenden zu erwartenden Rentenhöhen beraten. Eine weltweit gestreute Anlage in ETFs oder aktiv gemanagte Investmentfonds mit einer Restlaufzeit von zehn Jahren ist dazu durchaus ein probates Mittel. Überlegen Sie sich, ob Sie vielleicht in Tranchen investieren und zu den nachhaltigen Branchen noch einige Dividendentitel hinzufügen. Auch hierdurch lässt sich ihr Cashflow im Rentenalter verbessern. Wichtig ist, dass das alles nicht 'auf gut Glück' passiert, sondern dass Sie sich entweder selbst, oder mit Hilfe meiner Kolleginnen und Kollegen in einer Bank Gedanken zu Ihrer Anlagestrategie machen - insbesondere im Hinblick auf Ihre Risikoneigung und Ihre Risikotragfähigkeit. Viele Grüße aus Berlin Tobias Böhm

David_Welt

Guten Morgen, wir wollen in Wohneigentum investieren. Ist dies zum jetzigen Zeitpunkt noch sinnvoll, oder würden Sie aufgrund der Risiken und Unsicherheit noch zu warten? Falls Sie zum Warten raten, wie sollen wir vorgehen, d.h. wie können wir am Besten das angesparte Kapital anlegen? Und würden Sie dazu raten, sich Zinsen in einem Forward-Darlehen zu sichern? Vielen Dank

David_Welt

um die Frage noch zu ergänzen: Das Wohneigentum soll sich in /um München befinden.

Tobias Böhm

Guten Morgen David, erst am vergangen Freitag war ich ein weiteres Mal erstaunt, wo wir mit den Bauzinsen bereits gelandet sind. Bei allen Anbietern stand schon eine 4 vor dem Komma, obwohl meine Kunden eine tolle Solvenz bieten konnten. Diese Tatsache, dass sich Bauzinsen je nach Bonitätsklasse verdoppelt oder vervierfacht haben, wird sich auf dem Wohnungsmarkt über kurz oder lang niederschlagen. Wir gehen momentan davon aus, dass Wohnimmobilien etwas günstiger - zumindest bis auf Weiteres nicht mehr wesentlich teurer - werden. Eine Investition aus reinen Renditegesichtspunkten, auch noch fremdfinanziert, ist damit derzeit nur mit massiven Kaufpreisabschlägen sinnvoll. Sie müssten also das von allen gesuchte Schnäppchen finden. Schauen wir uns die Zinsprognose an, dann ist es ein Blick in eine trübe Glaskugel. Zwar gehen wir heute davon aus, dass die Zinsentwicklung sich im Jahr 2023 wieder zu Ihren Gunsten entwickeln kann, dass Bauzinsen also in einem Jahr günstiger sein könnten also heute, jedoch kann Ihnen das mit Gewissheit niemand sagen. Es kommt letzten Endes darauf an, wie lang sie warten können und wollen. Bleiben die Zinsen zwei, drei, vier Jahre hoch - wollen Sie so lang ihr Cash der Inflation aussetzen? Denn eine irgendwie geartete Anlage - insbesondere im Wertpapierbereich - ist für das angesparte Kapital, das für die Finanzierung herhalten soll, nicht ratsam. Da gibt es nur das Tagesgeld, evtl. noch ein Monatsfestgeld. Ich würde persönlich heute kein Forward-Darlehen vereinbaren, denn mein persönlicher subjektiver Eindruck ist der, dass sich die Zinswelt gegen Ende 2023 wieder etwas normalisieren wird. Der Vorteil am Forward ist ja der, dass Sie eine planbare Zinsgröße haben. Der Nachteil wäre es, wenn die Tageskonditionen zum Darlehensbeginn günstiger liegen. Ich rate Ihnen für Ihre eigene Entscheidung auf Ihr Bauchgefühl zu hören. Wollen Sie lieber Sicherheit zum eventuell höheren Preis oder möchten Sie eine Spekulation auf Zinssenkungen eingehen. Beides kann momentan gleichermaßen ein Erfolg sein, oder nach hinten losgehen. Ich kann Ihnen noch den Ratschlag mitgeben: Besuchen Sie in München eine Bank! Die Finanzierungsberater haben ein Gespür für den dortigen Markt und können Ihnen auch bei der Bewertung eines Kaufobjektes mit Rat und Tat zur Seite stehen. Ich wünsche Ihnen in jedem Fall ein glückliches Händchen auf der Suche und verbleibe mit herbstlichen Grüßen aus Berlin Ihr Tobias Böhm

glomeg132

Ich bespare seit langer Zeit den ETF Nasdaq 100 von Amundi. Ziel ist eine Altersvorsorge. Wäre es vorteilhafter den mehr diversifizierten MSCI World zu besparen?

Tobias Böhm

Guten Morgen glomeg132, ein Sparplan, am Besten monatlich, in Wertpapiere ist generell eine gute und richtige Entscheidung. Beim Motiv Altersvorsorge bedenken Sie bitte, dass Wertpapiersparpläne Ihr Langlebigkeitsrisiko nicht aufnehmen können, da sie keine lebenslange Rente bieten - hierzu sind zum Renteneintritt dann sofortbeginnende Renten nützlich. Aber zur konkreten Frage: Aus taktischer, also kurzfristiger Sicht, ist eine Konzentration des Sparbeitrages weit weg von Europa in Ordnung. Der Nasdaq 100 fokussiert sich auf große Technologieunternehmen. Mit anderen Worten: Sie kaufen hier gerade günstig ein :). Sollten Sie noch viel Zeit haben, können Sie auf die Erholung der Technologiewerte setzen und den Sparplan weiter in diesem Zukunftsthema laufen lassen. Wenn Sie es 'etwas ruhiger' angehen lassen wollen. Entweder aus persönlicher Neigung, oder weil Sie nicht mehr viel Zeit bis zur Rente haben, dann ist der defensivere, weil breiter gestreute Ansatz im MSCI Welt eine gute Wahl. Ich hoffe, ich konnte Ihnen bei Ihren Überlegungen weiterhelfen. Falls nicht, sind meine Kolleginnen und Kollegen in Ihrem Finanzinstitut der Wahl gerne zur Stelle und helfen Ihnen mit einer Beratung weiter. Viele Grüße aus Berlin Tobias Böhm

Dietrich

Wie entsteht Kryptowährung, wieso duldet der Staat das ? Inflation: immer noch "Warenkorb" aus Wiesbaden ? Können wir hier in D. von galoppierender Inflation sprechen ? Gold: ab welcher Stückelung - als Beimischung- empfehlenswert ? Könnte - seitens der Regierung - ein Goldverbot in privaten Händen eingeführt werden ? Ist der Kauf von Goldminenaktien Ihrer Meinung nach empfehlenswert ? AIF in Form von Private Equity als Dachfondskontruktion empfehlenswert ?

Thomas Schlüter

Kryptowährungen sind kein gesetzliches Zahlungsmittel in Deutschland. Sie entstehen durch das sogenannte Mining, also komplexen Rechenoperationen. Die Europäische Union will den Missbrauch von Kryptowerten verhindern und den Anlegerschutz verbessern und erarbeitet derzeit eine Verordnung. Die Inflationsrate wird in Deutschland vom Statistischen Bundesamt berechnet – mithilfe des Verbraucherpreisindex . Der Index misst monatlich die durchschnittliche Preisentwicklung aller Waren und Dienstleistungen, die private Haushalte in Deutschland konsumieren. Die Europäische Zentralbank hat ihre Inflationserwartungen für dieses und die kommenden Jahre deutlich nach oben angepasst. Für 2022 rechnet die mit einer Inflation von 8,1% für die Eurozone, für 2023 mit 5,5% und für 2024 mit 2,3%. Ihre Prognose leitet die Notenbank von ihrer Einschätzung der gesamtwirtschaftlichen Lage ab. Dazu zählt unter anderem eine Einschätzung zur Preisentwicklung etwa von Rohstoffen und Energie, zur Lohnentwicklung und zur Wirtschaftsleistung . Gold sollte nur bei größeren Depots als Beimischung genutzt werden. Je nach Depot können dies 5 bis 10 Prozent sein . Dies kann auch über Goldminenaktien erfolgen.

Thomas Schlüter

P.S. Über ein Goldverbot in privaten Händen denkt niemand nach

Jonathan Pilgrim

Die Geldschwemme ist endgültig vorbei bzw. wird rückgängig gemacht und sorgt neben Inflation, Zinsanstieg und Krieg für eine Wiederholung des Crashes 2008/2009 (also minus 40% Peak an den Börsen), richtig?

Thomas Schlüter

Ein Crash ist derzeit nicht in Sicht Die Korrektur an den Börsen hat bereits stattgefunden. Vom Höchststand des DAX bei rund 16.000 sind wir deutlich entfernt. Die sich verschlechternde konjunkturelle Lage und die steigende Zinsen sind im derzeitigen Kursniveau schon eingepreist.

Jonathan Pilgrim

Vielen Dank erstmal, Herr Schlüter! Ich meine, dass eine Minirezession in Deutschland von minus 0,2% derzeit eingepreist ist, jedoch nicht die von der Deutschen Bank progostizierten minus 3-4%. Wenn letzterer Fall eintreten sollte, wäre ein erneuter Rückschlag von 15-20% an den Börsen zu erwarten, nicht wahr? Somit wären wir derzeit mitten auf dem Weg in ein Szenario wie 2008/2009 oder auch 2000-2002.

Thomas Schlüter

Hallo Herr Pilgrim, die Gefahr sehe ich nicht. Nehmen Sie den Höchststand von 16.000 Euro dann ist der Dax auch nach der starken Rallye der letzten Tage immer noch über 10 % von seinem Höchststand entfernt, es wird zwar Korrekturen geben, einen Crash kann ich jedoch nicht erkennen.

Jonathan Pilgrim

Danke, Herr Schlüter, dann könnte man eigentlich jetzt schon stark verbilligte Tech-Werte wie Amazon oder Alibaba kaufen?

Thomas Schlüter

Die Techwerte stehen nach der Rallye der letzten Jahre unter enormen Druck, dies sieht man an den Kursen. Ich würde eher ein ETF empfehlen statt Einzelwerte. Werte aus China eigen sich derzeit nur für den sehr risikofreudigen Anleger. Das Delisting Risiko ist - soweit ich es verfolgt habe -zwar kleiner geworden, aber noch nicht ganz aus der Welt. Im Zweifel würde ich bei Werten aus den USA /EU bleiben.

Jonathan Pilgrim

Vielen herzlichen Dank, Herr Schlüter, auch für die ganze heutige Aktion am Telefon, und Ihnen allen einen schönen Sonntag noch!

CHGerding

Guten Morgen liebes Team! Kurze Frage: Macht es weiterhin Sinn eine Kapitallebensversicherung aus dem Jahr 2000 zu besparen und diese möglicherweise über die Dynamik weiterhin zu erhören? Oder sollte man die LV ‚stehen lassen‘ und stattdessen den Betrag in globale ETFs investieren? Restarbeitszeit ca. 15 Jahre. Vielen Dank für Ihre Mühe!

Tobias Böhm

Guten Morgen lieber CHGerding und vielen Dank für Ihr Interesse an diesem Format. Wie so oft, 'kommt es darauf an'. Konkret hängt die Beantwortung Ihrer Frage von Ihren persönlichen Motiven ab. Ihre Kapitallebensversicherung aus 2000 bietet einen hohen Garantiezins, Steuerfreiheit und einen Todesfallschutz, sehr wahrscheinlich auch die Möglichkeit einer Rückzahlung als Rente oder eine Verlängerung des Vertrages. Sollte Ihr Motiv eine Erhöhung der planbaren monatlichen Auszahlung sein, (Stichwort: Altersvorsorge) ist Ihr alter Vertrag das Mittel der Wahl. Steht Ihre Altersvorsorge hingegen bereits auf "sicheren Füßen", ist Ihre finanzielle Sicherheit nach den 15 Jahren also gegeben, dann macht Ihre Überlegung durchaus Sinn, sich ein Zubrot über einen ETF-Sparplan anzusparen. Viele Grüße aus Berlin Tobias Böhm

CHGerding

Großartig, vielen Dank Herr Böhm für Ihre Antwort und Einschätzung!

Experte

Tobias Böhm

für den Bankenverband 

Thomas Schlüter

für den Bankenverband

Hinweise zum Finanzchat

Der Bankenverband erbringt im Rahmen dieser Aktion keine Anlageberatung. Er äußert sich daher auch in keiner Weise zu einzelnen Finanzinstrumenten. Bitte sprechen Sie hierfür die Anlageberater Ihrer Hausbank an. Außerdem möchten wir Sie auf die rechtlichen Bedingungen zu unserem Finanzchat hinweisen. Damit der Austausch sachlich und angenehm bleibt, bitten wir Sie zudem, die Spielregeln des Bankenverbands zu beachten.

Wir freuen uns auf den Dialog mit Ihnen!

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