Nordrhein-Westfalen

Maßnahmen 

Das Land Nordrhein-Westfalen stellt über sein Förderinstitut „NRW.BANK“ verschiedene Instrumente zur Verfügung. Im Mittelpunkt steht dabei der Universalkredit mit ergänzten Haftungsfreistellungsangeboten sowie Tilgungsaussetzungen für Förderprogrammen der gewerblichen Wirtschaft (Bestandsgeschäft). Ferner wurden Anpassungen beim Start-up-Eigenkapitalprogramm NRW.SeedCap sowie beim NRW.BANK.Venture Fonds vorgenommen, um die max. Investition pro Unternehmen anzuheben. Kleine Unternehmen und Existenzgründer habe zudem die Möglichkeit, aus dem „Mikromezzaninfonds“ des Landes NRW Beteiligungskapital von bis zu 75.000 Euro direkt bei der Kapitalbeteiligungsgesellschaft (KBG) in Neuss zu beantragen. Darüber hinaus können Kredite zur Überbrückung von Liquiditätsengpässen bis 2,5 Mio. Euro durch die Bürgschaftsbank NRW und ab 2,5 Mio. Euro über das Landesbürgschaftsprogramm mit einer Verbürgungsquote von bis zu 90 Prozent besichert werden. 

Daneben sind auch Zuschüsse im Rahmen der Bundesmittel (außerordentliche Wirtschaftshilfen bzw. Überbrückungshilfen) sowie Beteiligungen (NRW.Start-up akut bzw. Coronahilfen der KBG NRW) im Rahmen der Säule II des Start-Up Schutzschildes der Bundesregierung möglich. Auch das Bürgschaftsangebot wurde erweitert.

Einen generellen Überblick über die Landesmaßnahmen finden Sie hier.

Weiterführende Informationen zu Krediten und Bürgschaften.

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