Indikatoren für systemisches Risiko

April 2021

Allgemeine Lage

Im Frühjahr 2021 sieht es so aus, als ob die Weltwirtschaft die schlimmsten Phasen der COVID-19-Pandemie hinter sich gelassen hat. Allerdings zeichnet sich ab, dass die Erholung der Weltwirtschaft nicht gleichförmig erfolgen wird, wodurch sich die Risiken für die Finanzstabilität erhöhen. mehr

Aktienmärkte auf neuen Höchstständen

Der starke Kurseinbruch an den internationalen Aktienmärkten nach dem Ausbruch der Covid-19-Pandemie gehört der Vergangenheit an. mehr

Volatilität deutlich reduziert

Parallel zur Kurserholung an den Aktienmärkten ist die Volatilität seit ihrem Höhepunkt im März kontinuierlich zurückgegangen. mehr

Systemischer Stress auf Vorkrisenniveau

Die zusammengesetzte Indikator für systemischen Stress (CISS) in der Europäischen Union (EU) ging bis Ende März weiter zurück. Einige der Einzelindikatoren fielen wieder leicht unter das Niveau vor der Pandemie. mehr

Rentenmärkte im Zeichen neuer Inflationsängste  

Die Furcht vor einer Rückkehr der Inflation hat in den USA die Rendite 10-jährige Staatsanleihen in den ersten Monaten dieses Jahres deutlich ansteigen lassen. mehr

CDS-Spreads nähern sich an

Die Staatsverschuldung und mit ihr die öffentliche Schuldenquote stiegen in allen EU-Mitgliedstaaten aufgrund umfangreicher fiskalischer Stützungsmaßnahmen stark an. Die öffentliche Schuldenquote schwankte Ende September 2020 zwischen 18,5% und 199% des BIP. mehr

US-Dollar gewinnt an Stärke

Nach einer Seitwärtsbewegung im Februar gewann der US-Dollar im Verlauf des März gegenüber dem Euro wieder etwas an Boden und notiert wieder auf dem Niveau vom Herbst vergangenen Jahres. mehr

Kapitalströme in Schwellenländer im Zeichen des Zinsanstiegs

Nachdem das vierte Quartal 2020 die stärksten Zuflüsse in die EM seit 2013 verzeichnete, trat im ersten Quartal 2021 eine deutlich Beruhigung ein. Im März waren es nach Schätzungen des IIF nur noch etwa 10 Mrd. $. Das Gesamtbild der Kapitalflüsse wurde hauptsächlich von China gestützt. mehr

Immobilienboom in Europa setzt sich fort

Ungeachtet der durch die Pandemie ausgelösten tiefen Rezession innerhalb der EU steigen die Preise für Wohnimmobilien in allen EU-Mitgliedstaaten bis auf einen weiter deutlich an. mehr

Immobilienpreise in Deutschland steigen unvermindert

Am deutschen Markt für Wohnimmobilien hat die Pandemie entgegen vielen Erwartungen nicht zu einer Trendumkehr geführt. mehr

Banken weiterhin vor großen Herausforderungen

Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland ist weiterhin vom Infektionsgeschehen und den damit verbundenen sozialen und wirtschaftlichen Beschränkungen geprägt. Die anhaltenden geld- und fiskalpolitischen Maßnahmen haben einen schwereren gesamtwirtschaftlichen Schaden verhindert. Dennoch wird die Pandemie zu erheblichen Spätfolgen im Bankensystem führen, wenn es aufgrund auslaufender Unterstützungsmaßnahmen zu Kreditausfällen kommt. mehr

Erholung der Bankaktien setzt sich fort

Die von der Covid-19-Krise besonders stark getroffenen Aktien der Banken haben sich im ersten Quartal 2021 weltweit weiter deutlich erholt. mehr

Kreditvergabe neigt zur Schwäche

Die Wachstumsraten der Kredite an Unternehmen sind bereits seit Sommer 2019 rückläufig. mehr

Zinsmarge der Banken wieder leicht gesunken

Nach der deutlichen Ausweitung der Zinsmarge für deutsche Banken zu Beginn der Covid-19-Pandemie ist die Zinsmarge zu Beginn diesen Jahres wieder gesunken. mehr

Banken mit solider Kapitalausstattung

Aufgrund der umfangreichen kapitalbildenden Maßnahmen in den letzten Jahren sind die Banken in Deutschland und in Europa mit einer starken Kapitalausstattung und reichlich Liquidität in die Covid-19-Rezession gegangen. mehr

Zurückhaltende Nutzung der Kapitalpuffer

Die Aufsichtsbehörden haben bereits zu Beginn der Pandemie die erforderliche Höhe der antizyklischen Kapitalpuffer gesenkt. Diese Maßnahme sollte die Kreditvergabemöglichkeiten der Banken ausweiten. mehr

Non-Performing-Loans weiter auf niedrigem Niveau

Die Non-Performing-Loans blieben bei den deutschen Banken bis zum Jahresende 2020 auf dem erreichten niedrigen Niveau. Für das vierte Quartal zeigt sich ein marginaler Anstieg. Der geringe Anteil der Non-Performing-Loans deutet auf ein solides Kreditportfolio hin. mehr

Ertragslage der Banken erholt sich

Nach einem starken Rückgang der Ertragslage der Banken im Euroraum im ersten Quartal 2020 ist der Median des Return on Assets im dritten Quartal auf 0,27 % gegenüber 0,17 % im Vorquartal gestiegen. mehr