Indikatoren für systemisches Risiko

Juli 2021

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Allgemeine Lage

Das globale Wirtschaftswachstum hat durch den Impffortschritt und damit verbundene Lockerungen der Eindämmungsmaßnahmen bereits deutlich an Fahrt aufgenommen. Für das laufende Jahr wird vom IWF ein Weltwirtschaftswachstum von 6 %, für 2022 von 4,4 % prognostiziert. mehr

Aktienmärkte verzeichnen weiteren Anstieg

Der Anstieg der Aktienkurse setzt sich weltweit fort. Die wichtigsten Aktienindizes in Deutschland und den USA haben das Niveau von Februar 2020, also von vor der Pandemie, bereits Ende des vergangenen Jahres wieder erreicht. Mittlerweile liegen alle aufgeführten Indizes über dem Vor-Pandemie-Niveau. mehr

Volatilität weiter reduziert

Parallel zur Kurserholung an den Aktienmärkten ist die Volatilität seit ihrem Höhepunkt im März 2020 kontinuierlich zurückgegangen. Dieser Trend hat sich auch 2021 fortgesetzt. Allerdings muss nach wie vor mit Ausschlägen nach oben, wie im März und Mai 2021, gerechnet werden. mehr

Systemischer Stress auf Vorkrisenniveau

Der zusammengesetzte Indikator für systemischen Stress (CISS) in der Europäischen Union (EU) ist zwischen Ende Mai und Anfang Juli wieder leicht gestiegen, nachdem er im Mai unter das Niveau vor der Pandemie gefallen war. Der Gesamtindikator liegt aber weiterhin auf einem moderaten Niveau. mehr

Rentenmärkte: Seitwärtsbewegung am aktuellen Rand

Die Renditen der 10-jährigen US-Staatsanleihe sind nach ihrem Höchststand im März wieder etwas gesunken, auf rund 1,42 % Mitte Juli 2021. Auch die Rendite der deutschen Staatsanleihen ist zuletzt etwas niedriger. Gründe dafür könnten die Aussagen der EZB sein, das Tempo der Nettoanleihekäufe im dritten Quartal beizubehalten und dass eine Diskussion über reduzierte Wertpapierankäufe verfrüht sei. mehr

CDS-Spreads nähern sich an

Im zweiten Quartal 2021 sind die CDS-Prämien auf Staatsschulden weiter leicht gesunken. Die CDS-Prämien auf italienische und spanische Staatsschulden liegen dabei Anfang Juli 2021 sogar unterhalb des Niveaus von Februar 2020. mehr

US-Dollar gewinnt an Stärke

Nach einer deutlichen Aufwertung des Eurokurses gegenüber dem US-Dollar im April und Mai dieses Jahres hat sich die europäische Gemeinschaftswährung in den letzten beiden Monaten wieder abgeschwächt. mehr

Immobilienboom in Europa setzt sich fort

Ungeachtet der Auswirkungen der Pandemie sind die Preise für Wohnimmobilien in fast allen EU-Mitgliedstaaten im ersten Quartal 2021 weiter gestiegen. mehr

Immobilienpreise in Deutschland steigen unvermindert

Am deutschen Markt für Wohnimmobilien hat die Pandemie entgegen vielen Erwartungen nicht zu einer Trendumkehr geführt. Im ersten Quartal 2021 war der Anstieg zum Vorjahr mit über 8 % der Höchste seit Beginn der Pandemie. mehr

Banken haben sich in der Pandemie als robust erwiesen

Auch nach der inzwischen wieder vollständig gültigen Insolvenzantragspflicht ist es in Deutschland zu keinem sprunghaften Anstieg der Unternehmensinsolvenzen gekommen. Ebenso wie in den europäischen Nachbarstaaten dürften insbesondere die umfangreichen staatlichen Hilfen eine Insolvenzwelle in Folge der Pandemie verhindern. mehr

Erholung der Bankaktien schwächt sich etwas ab

Die deutliche Erholung der Bankaktien nach dem starken Einbruch im Zuge der Covid-19-Pandemie hat sich etwas abgeschwächt. mehr

Wachstum der Kreditvergabe schwächt sich ab

Die Wachstumsraten der Kredite an Unternehmen haben sich im April und Mai dieses Jahres im Vorjahresvergleich deutlich abgeschwächt. Hierbei ist allerdings auch ein besonderer Basiseffekt zu berücksichtigen, denn die Kreditvergabe war im Vergleichszeitraum (April und Mai 2020) aufgrund der temporär gestiegenen Nachfrage nach Krediten und Liquiditätshilfen deutlich erhöht. mehr

Zinsmarge der Banken wieder gestiegen

Die Zinsmarge für neu ausgereichten Kredite an Unternehmen und Haushalte ist im April 2021 wieder gestiegen. mehr

Banken mit solider Kapitalausstattung

Entgegen vielen Erwartungen konnten die Banken ihre Kapitalausstattung auch während der Pandemie weiter verbessern. So ist die CET 1 im vierten Quartal 2020 im Euroraum noch einmal leicht gestiegen. mehr

Non-Performing-Loans weiter gesunken

Die Non-Performing-Loans (NPL) sind bei den deutschen Banken im ersten Quartal 2021 wieder gesunken. Der geringe Anteil der NPL deutet auf ein solides Kreditportfolio hin. mehr

Ertragslage der Banken auf Vor-Pandemie-Niveau

Nach einem starken Rückgang der Ertragslage der Banken im Euroraum im ersten Quartal 2020 kam es zu einer stetigen Erholung. Der Median des Return on Assets ist im ersten Quartal 2021 auf 0,41 % gestiegen. Damit liegt der Median erstmals über dem Wert aus dem vierten Quartal 2019 und hat damit wieder das Vor-Pandemie-Niveau erreicht. mehr

Zurückhaltende Nutzung der Kapitalpuffer

Generell hat sich eine deutliche Zurückhaltung bei der Reduzierung der Kapitalpuffer auf Seiten der Banken gezeigt, die zum einen auf ein „Stigmatisierungs-Risiko“ im Falle der Nutzung der Puffer sowie auf Unsicherheiten hinsichtlich der wirtschaftlichen Entwicklung zurückzuführen ist. mehr

Klimabezogene Risiken im Bankensektor

Die Klimarisiken im Bankensektor sind in Euroraum sehr unterschiedlich verteilt. 70 % der Kredite an Unternehmen, die in den kommenden Dekaden hohen oder wachsenden physischen Klimarisiken ausgesetzt sind, konzentrieren sich auf 25 Banken. mehr