REFLEXIONEN 2013

Veranstaltung am 4. Dezember 2013

Unbehagen am Kapitalismus, Banken in der Kritik - Was muss sich (noch) ändern?

Wirtschafts- und wachstumskritische Stimmen haben nicht zuletzt infolge der Finanzkrise auch in Deutschland zugenommen. Die Kritik fokussiert auf negative Begleiterscheinungen des "kapitalistischen Systems", während die positiven Folgen wirtschaftlichen Handelns kaum gewürdigt oder sogar gänzlich ausgeblendet werden.

Unbehagen am Kapitalismus, Banken in der Kritik - Was muss sich (noch) ändern?

Programm

Begrüßung
Jürgen Fitschen, Präsident des Bundesverbandes deutscher Banken und Co-Vorsitzender des Vorstands, Deutsche Bank AG

Keynote
Wirtschaft und Wachstum: Ethisch fragwürdig oder moralischer Imperativ?
Landesbischof Prof. Dr. Heinrich Bedford-Strohm, Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern

Die Grenzen der Wachstumskritik
Prof. Dr. Clemens Fuest, Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre, Universität Mannheim, und Präsident des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW)

Deutschland braucht wettbewerbsfähige und verantwortungsvolle Banken
Ulrich Grillo, Präsident, Bundesverband der deutschen Industrie (BDI)

Banken in der öffentlichen Wahrnehmung
Prof. Dr. Renate Köcher, Geschäftsführerin, Institut für Demoskopie Allensbach

Podiumsdiskussion: Was muss sich ändern? Was sollte bleiben?
Jürgen Fitschen, Präsident des Bundesverbandes deutscher Banken
und Co-Vorsitzender des Vorstands, Deutsche Bank AG
Sven Giegold, Mitglied des Europäischen Parlaments, Fraktion Die Grünen/EFA
Prof. Dr. Michael Hüther, Direktor, Institut der deutschen Wirtschaft Köln
Prof. Dr. Renate Köcher, Geschäftsführerin, Institut für Demoskopie Allensbach
Moderation: Heike Göbel, Leiterin Wirtschaftsredaktion F.A.Z.
anschl. Diskussion

Schlusswort
Dr. Michael Kemmer, Hauptgeschäftsführer und Mitglied des Vorstands, Bundesverband deutscher Banken

Ist eine auf Wohlstandsmehrung angelegte Wirtschaftsordnung ethisch fragwürdig? Kann die Soziale Marktwirtschaft ihr Wohlstandsversprechen auf Dauer einlösen, wenn wesentliche ihrer Grundlagen immer öfter als unerwünscht gelten? Welche Rolle spielen die Banken für Wirtschaft und Gesellschaft? Haben sie ihre Lektion aus der Finanzkrise gelernt? Und wie werden sie heute von den Bürgern wahrgenommen?

Mit der Skepsis am Wirtschaftssystem und der weithin verbreiteten Bankenkritik ist die zentrale Frage aufgeworfen: Was muss sich (noch) ändern, damit die Akzeptanz und das Vertrauen der Menschen wieder gestärkt werden können? Diese Fragen standen am 4. Dezember 2013 im Mittelpunkt des gesellschaftspolitischen Forums REFLEXIONEN – Deutschland-Dialog der privaten Banken.

 


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