Wirtschaftliche Schwäche im Winter – Aufschwung im Sommer?
29. März 2023
Die deutsche Wirtschaft steckt in einer „Winterdelle“. Viele Stimmungsindikatoren haben sich zuletzt aber wieder etwas erholt. Der Rückgang der gesamtwirtschaftlichen Leistung sollte daher spätestens im zweiten Quartal enden.
Doch wie geht es dann weiter? Sind die Weichen für einen spürbaren Aufschwung gestellt? Oder könnten mögliche Rückschläge der Weltwirtschaft im zweiten Halbjahr für einen eher holprigen Konjunkturverlauf sorgen? Und was ist mit der Inflation in Deutschland und im Euroraum? Wie wird und wie sollte die Geldpolitik reagieren?
Zu diesen Themen stellte der Bankenverband gemeinsam mit Herrn Dr. Holger Schmieding, Chefvolkswirt Berenberg, die Konjunkturprognose seines Ausschusses für Wirtschafts- und Währungspolitik vor, dem 15 Chefvolkswirte von privaten Banken angehören.
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Programm
Begrüßung
Wirtschaftslage und Ausblick
Dr. Holger Schmieding, Chefvolkswirt Berenberg und Vorsitzender des Ausschusses für Wirtschafts- und Währungspolitik des Bankenverbandes
Geldpolitik der EZB
Volker Hofmann, Leiter Volkswirtschaft des Bankenverbandes
Die neuen Zollwirrungen der US-Regierung stellen ein Rückschlagpotenzial dar. Unternehmen müssen zunehmend unter volatilen geopolitischen Rahmenbedingungen handlungsfähig und resilient bleiben.
Interview in der Börsen-Zeitung mit Felix Hüfner, Vorsitzender des Ausschusses für Wirtschafts- und Währungspolitik des Bankenverbandes, zur Konjunkturprognose
UBS-Chefvolkswirt: Fiskalpaket hilft zwei bis drei Jahre lang, das Wachstum hochzuhalten - Unternehmen werden sich auf Zölle einstellen müssen.