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Endspurt 2023 – nochmal kurz die Finanzen checken

Kathleen Altmann
Kathleen Altmann

Es kommt einem fast so vor, als hätten wir erst gestern Sommersonne genießen dürfen und schwupps, schon sind wir in der Vorweihnachtszeit angekommen. Schokoweihnachtsmänner im Supermarkt inklusive. Damit Sie nicht genauso von Ihrer finanziellen Situation überrascht werden, haben wir hier vier Tipps zusammengestellt, damit sie das Jahr 2023 auch finanziell erfolgreich beenden können. 

Ihr Finanzcheck in vier Schritten 

Budget checken 

Beginnen Sie damit, sich einen Überblick über Ihre finanzielle Lage zu verschaffen. Stellen Sie für ein Quartal alle Einnahmen wie Gehalt, Rente oder Kindergeld zusammen – und alle Ausgaben von der Miete bis zum Einkauf. Unterscheiden Sie dabei fixe und variable Kosten. So kommen Sie Geldfressern auf die Spur und sehen, wie viel Geld am Monatsende übrigbleibt und gespart werden kann. 

In einem zweiten Schritt denken Sie über große Anschaffungen oder Wünsche nach, welche Sie vielleicht schon für kommendes Jahr vorbereiten können. Dann geht’s ans Planen, ob und wann Sie sich diese leisten können. Denken Sie an einen Puffer und daran, regelmäßig für unerwartete Ausgaben etwas Geld zur Seite zu legen. 

Geldanlagen überprüfen 

Wie Sie Ihre Geldanlage gestalten, hängt von Ihrem Zeithorizont, Ihrer Risikobereitschaft, Ihrer Erfahrung und auch vom Geld ab, das sie übrighaben. Für den finanziellen Endspurt 2023 können Sie jetzt hinschauen: Passen Ihre Anlagearten noch zu Ihnen? 

Es gibt eine breite Auswahl an Anlagemöglichkeiten:  Aktien, Anleihen, Immobilien, ETFs oder auch allgemein Investmentfonds. 

Langfristig bieten Aktien in der Regel die besten Ertragschancen. Diese können Sie auch schon mit kleinen Beträgen zum Beispiel in Form von ETF-Sparplänen erwerben. Wenn Sie eher ein kurzfristiges Sparziel also von einem bis fünf Jahren im Blick haben, sind festverzinsliche Papiere die bessere Alternative. Achten Sie dabei stets auf die Bonität des Emittenten und vergleichen Sie. 

Es ist nicht immer leicht, die eigene Risikobereitschaft herauszufinden und danach zu handeln. Daher kann eine Beratung durch Experten hilfreich sein. Eine gute Beratung berücksichtigt Ihre persönliche und finanzielle Situation und erstellt mit Ihnen gemeinsam aufgrund Ihrer Kenntnisse und Erfahrungen, Ihrer Wünsche und Ziele Ihr persönliches Risikoprofil. 

Nicht nur für Baufinanzierer: Sondertilgungen vornehmen 

Weniger Schulden sind vielfach auch eine gute Geldanlage, denn Sie sparen bei den Zinszahlungen. Nutzen Sie also Sondertilgungen. Das sind zusätzliche Rückzahlungen auf Kredite, die über die regulären Raten hinausgehen. 

Damit sind sie nicht nur schneller aus den Schulden raus, sondern sie reduzieren auch gleichzeitig Ihre Zinskosten. Sondertilgungen sind besonders wirksam bei langfristigen, hohen Krediten wie Immobilien- oder Autokrediten. 

Freistellungsaufträge überprüfen

Sparer und Anleger mit mehreren Bankverbindungen sollten als Teil ihres Finanzchecks vor dem 31. Dezember 2023 ihre Freistellungsaufträge überprüfen: Sind die von der Steuerabzugsfreiheit betroffenen Beträge noch optimal auf Konten und Depots verteilt? Ein Auftrag kann vielleicht reduziert werden, während der andere erhöht werden sollte, damit keine Steuern abgezogen werden. In solchen Fällen sollte der Gesamtbetrag in Höhe von 1000 Euro pro Person und Jahr neu aufgeteilt werden, bevor im neuen Jahr die ersten Kapitalerträge gutgeschrieben werden. Übrigens: Der Betrag wurde erst im Jahr 2023 erhöht, auch deshalb lohnt es sich, die aktuellen Freistellungsaufträge zu überprüfen.

Steuern Aktien Fonds
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So werden Aktien und Fonds besteuert

Als Anlegerin oder Anleger sollten Sie bei Ihren Finanzentscheidungen auch steuerliche Aspekte berücksichtigen. Die auf Kapitalerträge entfallenden Steuern werden von Ihrer Depotbank bei der Auszahlung einbehalten und an das Finanzamt abgeführt.

Person prüft eine Zahlentabelle auf einem Zettel, daneben ein Taschenrechner
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So richten Sie Ihren Freistellungsauftrag richtig ein

Zinsen, Dividenden oder Gewinne aus Wertpapierverkäufen sind für viele Sparerinnen und Sparer zusätzliche Einnahmen. Steuerlich zählen sie zu den Kapitalerträgen. Damit auf diese Erträge nicht ab dem ersten Euro Steuern anfallen, gibt es den Sparerpauschbetrag. Ihre Bank berücksichtigt diesen Freibetrag jedoch nur, wenn Sie einen Freistellungsauftrag erteilt haben.

Cybercrime
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Vorsicht: Betrüger manipulieren Suchergebnisse

Cyberkriminelle manipulieren Suchergebnisse, um Internetnutzerinnen und -nutzer zu täuschen. Diese Methode wird als SEO-Poisoning (Search Engine Optimization Poisoning) bezeichnet und zählt zu den wachsenden Bedrohungen im Internet.